Methodenkurs Historische Bildungsforschung und Zeitgeschichte – NEUES DATUM

Do. & Fr. 9. / 10. März 2017

Zeithistorische Themen haben derzeit auch in der Historischen Bildungsforschung Konjunktur. Im Kontext teilweise (noch) geschlossener Archive und sich erinnernder Zeitzeugen stellt die Zeitgeschichte eine methodische und zuweilen auch eine politische Herausforderung dar. „Methodenkurs Historische Bildungsforschung und Zeitgeschichte – NEUES DATUM“ weiterlesen

Tagungsband «Pulverdampf und Kreidestaub»

Bildung und Krieg respektive die beiden entsprechenden gesellschaftlichen Institutionen Schule und Militär stehen seit langem in einem gegenseitigen (Spannungs-)Verhältnis. Heutzutage ist sich insbesondere die Pädagogik dieses Verhältnisses kaum mehr bewusst, nichtsdestotrotz ist es von nicht zu unterschätzender Bedeutung. Schliesslich war gerade in der Schweiz die Vorstellung von der Untrennbarkeit von Bürger und Soldat, die auch im Ausspruch «die Schweiz hat keine Armee, sie ist eine Armee» ihren Ausdruck findet, nachhaltig prägend.

Der Tagungsband «Pulverdampf und Kreidestaub» versammelt 15 Beiträge, in welchen namhafte Historikerinnen und Historiker aus den Bereichen Militär- und Bildungsgeschichte das vielfältige Beziehungsgefüge von Militär und Schule untersuchen.

Der Band kann über den Shop Bundespublikationen für Privatkunden bezogen werden: https://www.bundespublikationen.admin.ch

Die elektronische Version des Bandes kann über den Bibliothekskatalog Alexandria gratis heruntergeladen werden: https://eu.alma.exlibrisgroup.com/view/delivery/41BIG_INST/12345729880001791

 

 

Gesundheitswissen in der Schule

Michèle Hofmann, Gesundheitswissen in der Schule. Schulhygiene in der deutschsprachigen Schweiz im 19. und 20. Jahrhundert

Stichwort Schulhygiene – welche Folgen hatte der Prozess der allgemeinen Medikalisierung ab der Mitte des 19. Jahrhunderts auf das Schulwesen? Am Beispiel der deutschsprachigen Schweiz untersucht Michèle Hofmann die nachhaltige Einflussnahme von Ärzten – als Vertreter einer zunehmend naturwissenschaftlich orientierten Medizin – auf die Volksschule. Sie zeichnet nach, wie diese Entwicklung zur Ausgestaltung einer Vielzahl schulhygienischer Maßnahmen führte, darunter etwa adäquat konstruiertes Schulmobiliar, gut beleuchtete Klassenzimmer, angemessene Dauer der Unterrichtseinheiten sowie regelmäßige ärztliche und zahnärztliche Untersuchungen der Schülerinnen und Schüler.

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