Pädagogik und pädagogisches Wissen – Pedagogy and Educational Knowledge

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Andreas Hoffmann-Ocon / Rebekka Horlacher (Hrsg.)

Pädagogik und pädagogisches Wissen – Pedagogy and Educational Knowledge

Ambitionen in und Erwartungen an die Ausbildung von Lehrpersonen – Ambitions and Imaginations in Teacher Education

Der Sammelband zeigt anhand von Regional- und Länderstudien, wie sich im 19. und 20. Jahrhundert in unterschiedlichen Bildungsräumen ein Fach „Pädagogik“ entwickelte und zu einer (wissenschaftlichen) Disziplin der Lehrerbildung wurde.
Leitend ist die Annahme, dass sich sowohl das kanonisierte Wissen als auch die pädagogischen Konstruktionen zum Fach entlang von nationalstaatlichen, kulturräumlichen, regionalen oder schultypenorientierten Traditionen wandelten.
Anhand von vielfältigem Quellenmaterial untersuchen die einzelnen Beiträge, inwiefern unter sich verändernden Rahmenbedingungen an verschiedenen Ausbildungsorten unterschiedliches pädagogisches Wissen erzeugt und vermittelt wurde und mit welchen Argumenten, rhetorischen Figuren, Einsprüchen und Paradoxien sich der über zwei Jahrhunderte sichtbar werdende Tertiarisierungsprozess in der Ausbildung von Lehrpersonen in akademisierungsskeptischen und -affinen bildungspolitischen Milieus vollzog.

Schule, Lehrerschaft und Bildungspolitik um 1800

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Daniel Tröhler (Hrsg.)

Dieser zweite Sammelband im Rahmen der Reihe „Studien zur Stapfer-Schulenquête von 1799“ beinhaltet vierzehn originäre Beiträge zu der 1799 durch den Helvetischen Bildungsminister Philipp Albert Stapfer initiierten großangelegten Schulumfrage.
Gegenüber den Beiträgen im ersten Sammelband „Volksschule um 1800“ konnten diese hier versammelten Studien auf die komplette Edition der rund 2400 überlieferten Antwortbögen der Stapfer-Enquête zurückgreifen (www.stapferenquete.ch).
Der nun vollständig mögliche Zugriff auf die Daten hat dementsprechend umfassendere Forschungsresultate zur Folge und erlaubt repräsentativere Tiefenbohrungen. Noch deutlicher als beim ersten Band vermögen diese Beiträge ein gegenüber der traditionellen Schulgeschichte wesentlich differenzierteres, in vielen Fällen auch korrigiertes Bild der Volksschule um 1800 zu zeichnen.
Studien zur Stapfer-Schulenquête von 1799.
Herausgegeben von Daniel Tröhler, Alfred Messerli, Fritz Osterwalder und Heinrich Richard Schmidt

Schulreform und Reformschule

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 von Hans-Ulrich Grunder:
Wie stehen Schulreformen und Reformschulen zueinander? 
 Der Autor dieses Bandes schildert anhand ausgewählter Schulreforminitiativen und Reformschulgründungen Aspekte des Schulreformdenkens und der Schulreformpraxis seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert bis in die jüngste Zeit und illustriert anhand ausgewählter Beispiele für Schulreformbemühungen und Reformschulgründungen im europäischen und US-amerikanischen Raum das neuzeitliche Schulreformdenken und -handeln. 
 Der Autor spielt private Initiativen und staatliches Engagement nicht gegen-einander aus, sondern zeigt Kontinuität und Diskontinuität von Schulreformen und Reformschulen als wechselseitige Verläufe – hinter Schulreformen stehen immer auch Personen und Konzepte, pädagogische Überzeugungen und ,best practice‘-Annahmen.
http://www.klinkhardt.de/verlagsprogramm/4181.html

Bildungsgeschichte. International Journal for the Historiography of Education

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Die Zeitschrift „Bildungsgeschichte. International Journal for the Historiography of Education“ ist nach umfangreichen Vorbereitungsarbeiten jetzt auch online zugänglich. Ab sofort sind sämtliche Ausgaben der seit 2011 erscheinenden Zeitschrift abrufbar.

Die Zeitschrift Bildungsgeschichte / International Journal for the Historiography of Education ist ein zweisprachiges (deutsch / englisch) Forum, das zugleich metatheoretische als auch inhaltliche Diskussionen ermöglichen, verstärken und weiter entwickeln will.

Auf einer metatheoretischen Ebene fördert sie die Entnationalisierung der Forschung und ihrer zentralen Fragen, stellt sowohl historische Großtheorien als auch Epochierungen in Frage und verfolgt die Verbindung historischer und komparativer Forschungsansätze im Feld der Erziehung und Bildung. Auf einer inhaltlichen Ebene konzentriert sie sich auf die Schwerpunkte Aufbau und Entwicklung des Schulwesens, Nationalisierung und Internationalisierung der Bildungspolitik, Wissenschafts-, Bildungs- und Theoriegeschichte seit der Renaissance sowie auf historiographische Fragen.

Bildungsgeschichte / International Journal for the Historiography of Education umfasst die vier Rubriken „Beiträge“, in welcher unterschiedliche thematische Artikel zum Abdruck gelangen, „Diskussion“, in welcher Thesenpapiere oder kurze Beiträge von einer international zusammengesetzten Forschungsgemeinde diskutiert werden, „Rezensionen“, in welcher wichtige Neuerscheinungen kritisch gewürdigt werden sowie eine „Kolumne“, in welcher prominente Gastautorinnen oder Gastautoren während mehreren Ausgaben die Möglichkeit einer „carte blanche“ erhalten.

Das Herausgeberteam ist an der Publikation von Forschungsarbeiten aus dem Kreis von Nachwuchswissenschaftler/innen interessiert; möglich sind auch Gastherausgeberschaften oder Schwerpunktnummern. Manuskripte werden als Word- oder pdf-Dateien an die Redaktion () erbeten. Die Manuskripte durchlaufen ein peer review-Verfahren mit mindestens zwei Gutachten, welche Antrag zur Annahme, Überarbeitung oder Ablehnung stellen.

IJHE: http://www.ijhe.de/#library

Numero tematico di Leseforum.ch

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Pubblicato sul sito www.leseforum.ch un numero tematico sul tema “Lese- und Schreibunterricht aus historischer Sicht”, con contributi provenienti da tutt’e tre le regioni linguistiche su questo interessante tema. Il numero è il frutto della collaborazione nell’ambito del progetto FNS Sinergia “Schulische Wissenspolitik” (CSRII1_160810) e fa il punto su un tema su cui esistono davvero pochi studi comparativi. Di particolare interesse un articolo di Bernard Schneuwly, Thomas Lindauer, Anouk Darme, Julienne Furger, Anne Monnier, Rebekka Nänny und Sylviane Tinembart (Schulsprache “Deutsch” / “Français”. Bemerkungen zur Geschichte des Schulfaches in der Schweiz in vergleichender Perspektive) nel quale ricercatori attivi nella didattica del francese rispettivamente del tedesco studiano in chiave comparativa finalità e obiettivi dell’educazione linguistica in Svizzera tedesca e Svizzera romanda. Altri contributi si occupano della storia delle pratiche di scrittura, dell’apprendimento della letto-scrittura tra Otto- e Novecento, dei libri di lettura.

http://www.leseforum.ch/

A. Fontaine & J.-F. Goubet (éd.). “La pédagogie allemande dans l’espace francophone. Appropriations et résistances”, Revue germanique internationale 23/2016

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A. Fontaine & J.-F. Goubet (éd.). “La pédagogie allemande dans l’espace francophone. Appropriations et résistances”, Revue germanique internationale 23/2016 (CNRS éditions)

L’Allemagne est considérée dans le XIXe siècle européen comme une terre classique de la pédagogie. C’est pourquoi les innovations théoriques et pratiques développées par les Basedow, Pestalozzi, Francke, Niemeyer, Herbart, Fröbel ou Kerschensteiner ont fait l’objet d’absorptions et de reconfigurations plurielles dans l’espace francophone. Pour autant, cette fascination pour la pédagogie germanique a également connu des résistances diverses et les emprunts ont été marqués par des mécanismes de sélection.

Réunissant des germanistes, des historiens, des spécialistes de philosophie et de sciences de l’éducation, ce volume aborde les relations pédagogiques entre espaces germanophone et francophone dans une perspective interdisciplinaire. L’entrecroisement des points de vue met en lumière les appropriations riches et variées de la pédagogie allemande dans l’espace francophone. Dans ce sens, l’étude des phénomènes de transferts en éducation fonctionne comme un révélateur de ce que nos systèmes scolaires nationaux doivent à une circulation transnationale intense – mais très souvent dissimulée – des savoirs et des pratiques pédagogiques.

Présentation & Sommaire

Zu einer Pädagogik der Aufklärung… oder/ou … vers une éclaircie pédagogique?

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Philippe A. Genoud / Fritz Oser (Eds.)

Die in diesem Band versammelten Aufsätze wurden am Symposium zum 250sten Geburtstag des Pädagogen und Schulreformers Pater Gregoire Girard an der Universität und am Konvent der Franziskaner in Fribourg vorgestellt und diskutiert.
Das Ziel ist es, sich konstruktiv‐kritisch seinem Leben, seinem Denken und seinem Werk besonders unter wirkungsgeschichtlicher Perspektive anzunähern. Aus pädagogischer, zeitgeschichtlicher und philosophischtheologischer Sicht wird sein Einfluss damals, heute
und für eine mögliche Zukunft untersucht.

Inhaltverzeichnis

Rezension: Aux heures suisses de l’école républicaine

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Peter Metz rezensierte:

Fontaine, Alexandre: Aux heures suisses de l’école républicaine : un siècle de transferts culturels et de déclinaisons pédagogiques dans l’espace franco-romand. – Paris: Demopolis, 2015. – 314 S. ; ISBN 978-2-35457-071-2

in: http://www.fachportal-paedagogik.de/hbo/hbo_set.html?Id=740

 

FRIBOURGEOIS : Dictionnaire des anonymes, des inconnus, des oubliés (1840-2015)

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A l’occasion de son 175ème anniversaire, la Société d’histoire du canton de Fribourg publie un livre qui s’adresse à tous, et pour cause: il s’agit d’un dictionnaire des anonymes, des inconnus et des oubliés du canton de Fribourg. Point de grandes figures dans ce dictionnaire, mais des hommes et des femmes qui ont vécu dans le canton entre 1840 et 2015. Une page d’histoire qui se dévoile ainsi, au travers de 168 notices biographiques écrites par 95 auteurs. L’ouvrage peut être commandé sur le site de la Société (www.shcf.ch) et est en vente en librairie.

Liens : https://www.facebook.com/anonymes.fribourgeois

La scuola per tutti gli italiani.

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Redi Sante Di Pol, La scuola per tutti gli italiani. L’istruzione di base tra Stato e società dal primo Ottocento ad oggi, Milano: Mondadori Università, 2016.

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Libri per diventare italiani

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Elisa Marazzi, Libri per diventare italiani. L’editoria per la scuola a Milano nel secondo Ottocento, Milano: FrancoAngeli, 2014.

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Per tutti e per ciascuno

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Per tutti e per ciascuno. La scuola pubblica nel Cantone Ticino dall’Ottocento ai giorni nostri. Volume a cura di Nelly Valsangiacomo e Marco Marcacci.
Pubblicato presso Armando Dadò editore con il sostegno della Società Demopedeutica (2015).

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Kommerzielle Zeichenwettbewerbe für Kinder in der Schweiz, 1935–1985

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Anna Lehninger

Vor-Bilder. Nach-Bilder. Zeit-Bilder

Kommerzielle Zeichenwettbewerbe für Kinder in der Schweiz, 1935–1985

Populäre Literaturen und Medien, herausgegeben von Ingrid Tomkowiak, Band 11
2015. 252 S., 160 Abb. Br. CHF 48.00 / EUR 43.00
ISBN 978-3-0340-1304-8

Kurzbeschreibung des Chronos-Verlag

L’histoire à l’école élementaire depuis 1945

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Par Benoît Falaize

L’objet de ce livre est d’éclairer l’évolution et le quotidien scolaire de l’enseignement de l’histoire, dans ses pratiques les plus ordinaires, de la Libération à nos jours. A l’heure des débats sur l’enseignement de l’histoire, à l’heure aussi des nostalgies sur un éventuel ” âge d’or ” de cette discipline à l’école élémentaire, où les héros et les dates étaient sensées être connues pour tous les élèves, il a semblé important de donner à voir, aux plus près des pratiques quotidiennes, routinisées, l’évolution de cet enseignement s’appuyant non pas sur les programmes ou les manuels scolaires, mais bien sur des sources variées, allant des débats pédagogiques et des témoignages sur les pratiques effectives, aux discours intermédiaires, des récits de classe, ou des réflexions générales des corps intermédiaires ou des professeurs d’école normale investis dans l’enseignement primaire, en passant par les pratiques de classes elles-mêmes, reconstituées à partir des cahiers d’élèves ou des rapports d’Inspection de la Charente-Maritime ; ceci afin d’être au plus près du travail quotidien des maîtres et de leurs démarches pédagogiques ainsi que de leurs représentations scolaires, politiques et nationales.

 

Reformierung des Menschen durch Stadtraumgestaltung

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Martin Viehhauser

 

Soziale Verhältnisse über städtebauliche Ästhetik zu steuern, war Anliegen eines sozialpolitischen Handelns, das sich um 1900 formierte und nicht weniger als die »Reformierung der Menschen« (Adolf Weber) zum Ziel hatte. Nach dem Credo kommunaler Instanzen sollte es über die massenhafte Bereitstellung spezifischer Wohnformen wie dem Siedlungsbau und über eine an heimatlichen Werten orientierte Architektur gelingen, insbesondere die Arbeiterklasse zu bürgerlichen Verhaltensweisen zu ›erziehen‹. In einer rational planenden Wissenskultur bildete sich die Überzeugung heraus, dass ›schön‹ gestaltete Stadträume zur Moralisierung gesellschaftlicher Verhältnisse beitragen können und dass Erfahrung die erzieherische Wirkung von Räumlichkeit ermögliche.
Die vorliegende Studie untersucht aus erziehungswissenschaftlicher Perspektive die moralisch aufgeladenen Auseinandersetzungen um die soziale Stadtentwicklung wie auch ihre Materialisierungen – mit besonderer Berücksichtigung der Stadt Zürich – und entwirft gleichzeitig die erziehungshistorische Darstellung einer Sichtweise, der es darum ging, die Stadt als ›Schule‹ der Gesellschaft zu gestalten. Diese Formung wird als Prozess analysiert, der an den Schnittstellen zwischen wissenschaftlicher Theorie, Expertise und politischem Handeln angesiedelt ist.

Reformierung des Menschen durch Stadtraumgestaltung

Schule zwischen Politik und Ökonomie

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von Carla Aubry

Die aus Steuergeldern finanzierten Schulbudgets stellen heute eine Art Generationenvertrag dar, ohne den das öffentliche Bildungswesen nicht unterhalten werden kann. Dem war nicht immer so. Am Beispiel Winterthur wird deutlich, dass der Wandel der Bildungsfinanzierung vor dem Hintergrund demokratischer Umbrüche erfolgte. Im Laufe der Zeit verloren traditionelle politische Machtverhältnisse an Glaubwürdigkeit, und Partizipationsrechte wurden auf breite Bevölkerungsschichten ausgedehnt. Das schulische Angebot wurde mit entsprechenden Folgekosten verbessert, und die Zuständigkeiten für die Schulen änderten sich. Die Finanzierung schulischer Belange war lange Zeit in lokale Haushalte eingebettet, bevor das Erheben von Steuern gesellschaftlich anerkannt wurde. Dank staatlichem Engagement wurde der Zugang zur obligatorischen Volksschule für alle gleichermassen ermöglicht, ohne dass es zu zentralistischen Lösungen kam. Die Finanzierung von Schulen zeigt sich als gesellschaftliches Phänomen mit ausgeprägten politischen und ökonomischen Bezügen.

 

Carla Aubry: Schule zwischen Politik und Ökonomie