Bando di concorso per due posti di Assistente dottorando·dottoranda FNS

Nell’ambito del progetto FNS Storia dell’insegnamento della letteratura in « Francese » e in « Italiano » (Svizzera romanda e Ticino, metà XIX-XX secolo), il gruppo di ricerca diretto da Anne Catherine Monnier-Silva (UNIGE – didattica della letteratura) e Sylviane Tinembart (HEP Vaud – Storia dell’educazione) mette a concorso due posti di

Assistente dottorando·dottoranda FNS

Agli assistenti dottorandi è richiesta la realizzazione di una tesi di dottorato che esplori una delle dimensioni del progetto FNS summenzionato. Le due tesi porteranno sull’evoluzione, negli ultimi due secoli (1830-1980), dell’insegnamento della letteratura nella lingua materna nei cantoni della Conferenza intercantonale dell’istruzione pubblica (CIIP). Questo progetto, che studia due culture scolastiche svizzere contrastanti, propone nuove piste di riflessione volte a comprendere l’evoluzione dell’insegnamento della letteratura, come materia e come oggetto, in una prospettiva nazionale e, al contempo, transnazionale, grazie ai legami che la Svizzera romanda e il Ticino intrattengono con le culture scolastiche dei paesi francofoni e italofoni. Una delle tesi di dottorato porterà sul livello primario, mentre l’altra sarà incentrata sul livello secondario.

Nell’ambito del progetto è prevista una collaborazione scientifica con il gruppo di ricerca in Storia sociale dell’educazione (ERHISE) dell’Università di Ginevra.

Data d’inizio: 1° gennaio 2021 o data da concordare.
Tasso di attività: 100% (FNS CanDoc).
Durata del contratto: la durata prevista del progetto è di quattro anni.
Livello salariale: secondo la tabella dei salari del FNS per i dottorandi (a partire da CHF 47’000 lordi all’anno).
Titolo di studio richiesto: Master in scienze dell’educazione (storia dell’educazione e/o didattica) oppure Master in Lettere (francese e/o italiano e/o storia), o un titolo ritenuto equivalente.

Competenze specifiche richieste:

• Conoscenza e interesse della didattica della letteratura;
• Conoscenza e interesse della storia dell’educazione e, nello specifico, delle discipline e dei saperi scolastici nel XIX e XX secolo;
• Interesse per la ricerca in archivio;
• Padronanza degli strumenti informatici di base;
• Padronanza del francese e dell’italiano;
• Avere un diploma e/o un’esperienza d’insegnamento a livello primario e/o secondario è un atout.

Precisazione: uno dei posti sarà legato all’IUFE (UNIGE) e l’altro alla HEP Vaud.

Per ulteriori informazioni contattare: Anne Catherine Monnier-Silva (), Sylviane Tinembart ().

Dossier di candidatura: Il dossier di candidatura (CV, lettera di motivazione e copia del titolo di studio più elevato) dev’essere depositato entro il 20 novembre 2020 sul sito internet della HEP Vaud.

Nota: saranno prese in considerazione solamente le postulazioni effettuate attraverso il sito internet della HEP Vaud.

CfP: 7. Zürcher Werkstatt Historische Bildungsforschung

Zürich, 8.9. April 2021
Institut für Erziehungswissenschaft

Deadline für die Einreichung des Exposés:

13. Dezember 2020

Bescheid über Annahme/Ablehnung:

15. Januar 2021

Die „Zürcher Werkstatt Historische Bildungsforschung“ richtet sich an Doktorierende, die grundlegende Fragen der bildungshistorischen Forschungstätigkeit anhand konkreter Dissertationsprojekte präsentieren und diskutieren möchten. Die Werkstatt ist als Austauschplattform für Doktorierende konzipiert. Im Vordergrund stehen die Präsentation und Diskussion des aktuellen Arbeitsstandes, wobei eine methodische und theoretische Reflexion und keine inhaltliche Diskussion angestrebt wird. Die Tagung wird durch Prof. Dr. Ulrike Mietzner (Historische Bildungsforschung, Technische Universität Dortmund) und Prof. Dr. Caspar Hirschi (School of Humanities and Social Sciences, Universität St. Gallen) begleitet, welche Rückmeldungen zu den Referaten geben, sich an der Diskussion beteiligen und von ihrer Forschungserfahrung berichten werden.

Die Beiträge sollen einerseits darauf fokussieren, wie im konkreten Fall Fragestellung, theoretische und methodische Prämissen sowie Quellen und Forschungsliteratur aufeinander bezogen werden. Andererseits soll aufgezeigt werden, welches Erkenntnisinteresse verfolgt wird und in welchem Forschungskontext die erwarteten Ergebnisse verortet werden. Entsprechend können folgende Leitfragen im Zentrum der Referate und der anschliessenden Diskussionen stehen:

  • Wie passen die ausgewählten Quellen zur Forschungsfrage und zum Gegenstand, der beschrieben und verstanden werden möchte? Wie lässt sich die Auswahl der Quellen begründen?
  • Welche Quellengattung erfordert das theoretische Setting? Mit welchen theoretischen Annahmen wird das Material geordnet, strukturiert und ausgewertet? Welche Begrifflichkeiten werden eingeführt?
  • Wie wird die Darstellung der Ergebnisse strukturiert? Welche narrativen Formen sind durch die theoretischen Überlegungen bereits vorgegeben? Inwiefern forcieren die gewählten Theorien und die ausgewerteten Quellen eine bestimmte Erzählung?
  • Welche Phänomene oder Überlegungen sollen mit den Ergebnissen untermauert oder widerlegt werden? In welche Forschungsgebiete sollen die Ergebnisse eingeordnet werden?
  • Inwiefern lässt sich das Forschungsvorhaben zwischen den Polen einer „Geschichte von unten“ und einer „Geschichte von oben“ verorten? Welche historiographischen Konsequenzen, Potentiale und Grenzen resultieren aus der eingenommenen Perspektive?

Der Call for Papers richtet sich ausschliesslich an Doktorierende, die an einem für die bildungshistorische Forschung relevanten Thema arbeiten. Es ist hingegen nicht von Belang, in welcher Disziplin die Promotion verfasst wird. Da Wert auf den Werkstattcharakter der Tagung gelegt wird, ist keine Publikation der Vorträge vorgesehen. Die Bewerbung beinhaltet den Vortragstitel, ein Exposé von maximal einer A4-Seite, das sich explizit an den oben aufgeführten Fragestellungen orientiert, und ein kurzes Curriculum Vitae. Die Sprechzeit für die Vorträge beträgt maximal 20 Minuten. Die Vortragenden erhalten einen Zuschuss zu den durch die Werkstatt entstehenden Kosten. Um eine qualitativ hochstehende Diskussion zu ermöglichen, ist die Zahl der Referierenden begrenzt. Bei einer grossen Zahl von Bewerbungen wird, neben der Qualität der Exposés, die Vielfalt der Beiträge (methodisch, thematisch) berücksichtigt. Es besteht ausserdem die Möglichkeit, als Diskutantin oder Diskutant an der Werkstatt teilzunehmen. Bedingung für eine Teilnahme ist aber auch in diesem Fall ein laufendes Promotionsprojekt zu einem bildungshistorischen Thema. Aus diesem Grund werden auch Diskutantinnen und Diskutanten gebeten, den Titel ihrer Arbeit und ein kurzes Curriculum Vitae an zu schicken.

Tagungsorganisation:

Carmen Flury, MA, Nehemia Quiring-Davaz, MA Daniel Deplazes, MA

Kontakt:

Buchpublikation: 1918 in Bildung und Erziehung. Traditionen, Transitionen, Visionen

Andrea De Vincenti
Norbert Grube
Andreas Hoffmann-Ocon
(Hrsg.)

„1918“ bezeichnet mehr als das Ende des Ersten Weltkriegs. Der Jahresbezug begründet
häufig auch bildungsgeschichtliche Narrative. Hingegen fragt der Band nach Gleichzeitigkeiten von Zäsuren und Tradierungen, Brüchen und Kontinuitäten in regionalen, nationalen, europäischen und globalen Perspektiven. Er untersucht vielfältige Paradoxien vermeintlich alter und neuer pädagogischer Kulturen und Praktiken ebenso wie Ambivalenzen der Jugend zwischen Aufbegehren und Anknüpfung an Bildungsideale. Auch die Infragestellung von Schule und Pädagogik, ihre Relegitimierung sowie die Verflechtung von Sozialdemokratie und Sozialismus mit Bildungsreformen und -traditionen werden fokussiert. Damit zielt der Band auf den vielfach beschriebenen «Kampf der Ideologien» in der Zwischenkriegszeit und auf die Zirkulation konkurrierender Wissen, sodass er bildungshistorisch die komplexe Offenheit von 1918 diskutiert.

Digitale Version

Formarsi e formare con la storia dell’educazione (Quaderno didattico del laboratorio RDCD)

Il laboratorio Ricerca storico-educativa, documentazione, conservazione e digitalizzazione mette a disposizione questo strumento che si rivolge a formatori di docenti e docenti (in formazione e in servizio) per un approccio alla riflessione sulla professione con i mezzi della storia dell’educazione. Il Quaderno è gratuitamente scaricabile al link: www.supsi.ch/go/quaderno-storiadelleducazione

Neue Ideen und reflexive Zugänge zu Gregor Girard und zur Bildungsgeschichte in der Schweiz

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Call for papers ” Neue Ideen und reflexive Zugänge zu Gregor Girard und zur Bildungsgeschichte in der Schweiz”.

Die Literatur, die Gregor Girard (1765-1850) seit mehr als zwei Jahrhunderten gewidmet ist, ist besonders umfangreich und sowohl der Werdegang als auch das Werk dieses Wissenschaftlers scheinen gut erforscht. Es wäre jedoch bedauerlich, es dabei zu belassen, da viele Archivdokumente (Korrespondenz, verschiedene Schriften usw.) noch auf ihre Bearbeitung warten. Darüber hinaus macht die Geschichtsschreibung Fortschritte und hat in den letzten Jahren effiziente Werkzeuge entwickelt, die es ermöglichen, die Forschung zu Girard neu zu bewerten oder zu problematisieren.

Vor diesem Hintergrund organisiert der Forschungskreis Gregor Girard am Samstag, 17. April 2021 ein Symposium, um eine Bestandsaufnahme von Girards Studien zu ziehen und neue Fragen zur Bildungsgeschichte in der Schweiz aufzuwerfen. Diese Veranstaltung soll insbesondere Originaluntersuchungen fördern und neue Forschungsprojekte eröffnen.

Dieses Symposium nimmt eine besondere Form an – ein wenig anders als ein Kolloquium – mit der Präsentation einer These oder Hypothese, eines Positionspapiers oder einer originellen Fragestellung zum philosophischen, theologischen, wirtschaftlichen, architektonischen, pädagogischen und wissenschaftlichen Werk von Pater Girard in maximal 15 Minuten. In dieser Perspektive werden die folgenden Inhalte besonders geschätzt:

• eine Lesart, die es erlaubt, Girards Werk oder seinen Werdegang auf eine neue originelle oder problematisierende Weise zu befragen;

• eine erneute Lektüre / Neuinterpretation ausgehend von einer kaum bekannten oder noch unbekannten Originalquelle;

• eine Stellungnahme, die eine neue Sicht eröffnet oder eine vorgefasste Idee in Frage stellt;

• jedes Element, das einen Aspekt neu bewertet, Girard oder auch die Bildungsgeschichte der Schweiz im 18. und 19. Jahrhundert neu zu beleuchten.

Vorschläge im Umfang von maximal 400 Wörtern, denen ein kurzer Lebenslauf beigefügt ist, sind bis zum 1. November 2020 an folgende Adresse zu senden: . Sie werden bis zum 11. Januar 2021 eine Antwort erhalten. Die Sprachen des Symposiums sind französisch, deutsch und englisch. Die Beiträge werden voraussichtlich in einer noch zu definierenden Form im Umfang von max. 25’000 Zeichen (APA Standards) veröffentlicht.

www.cerclegregoiregirard.ch

Assemblea generale

Care colleghe, cari colleghi

poiché il Congresso della SSRE/SGBE quest’anno si svolgerà virtualmente, il Gruppo di lavoro Storia dell’educazione SSRE/SGBE ha deciso di rinviare la sua Assemblea Generale al Congresso che si terrà nel 2021.

Cordialmente, Karin Manz

Le temps des jolies colonies de vacances Au cœur de la construction d’un service public, 1944-1960.

Nouvelle parution : Julien Fuchs, Le temps des jolies colonies de vacances. Au cœur de la construction d’un service public, 1944-1960.

Entre 1944 et 1960, les colonies de vacances deviennent en France un phénomène social majeur, concernant des centaines de milliers d’enfants et d’adolescents. Soucieux d’accompagner l’expansion de ces structures nées d’initiatives privées, l’État bâtit à leur encontre une politique spécifique et leur dédie une administration. Autour de la figure d’Étienne Bécart, celle-ci est en charge de règlementer le secteur, d’organiser son subventionnement, de structurer un système d’inspection et d’impulser une orientation pédagogique en s’intéressant notamment à la formation des cadres. Basé sur les archives de la Direction générale de la Jeunesse et des Sports, mais aussi sur des sources audiovisuelles originales, ce livre montre comment un service public des colonies se construit en prenant appui notamment, mais sans exclusivité, sur l’univers laïc, et en confrontant ses intentions généreuses à d’incontournables limites dans cette société française de la IVe République.

Site de l’éditeur

Digitale Ressourcen für Bildungshistoriker*innen – ein Überblick

In technischer und redaktioneller Betreuung durch die Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung in Berlin wurde anfangs diesen Jahres eine neue Plattform für institutionenübergreifende digitale Ressourcen der Bildungsgeschichte im deutsch-sprachigen Raum lanciert.

Die Seite befindet sich im Aufbau. Kommentare, Anregungen und Rückmeldungen sind willkommen.

Hier geht’s zur Homepage: bildungsgeschichte.de

Monika Mattes publizierte anlässlich der gegenwärtig geschlossenen Museen und Archive einen Übersicht zu digitalen, bildungshistorischen Ressourcen im deutsch-sprachigen Raum.

Hier geht’s zum Artikel!

Buchpublikation: Pädagogisierung des ‘guten Lebens’

De Vincenti, Andrea, Norbert Grube, Michèle Hofmann und Lukas Boser, Hrsg. 2020. Pädagogisierung des ‘guten Lebens’. Bildungshistorische Perspektiven auf Ambitionen und Dynamiken im 20. Jahrhundert. Bern: Bibliothek am Guisanplatz.

Die Pädagogisierung der Gesellschaft wird in der Gegenwart vielfach offenkundig, etwa wenn Schulen den angeblich richtigen Umgang mit Gesundheit und Medien vermitteln. Mit diesen und anderen Massnahmen sollen Kinder zu einem «guten Leben» befähigt werden. Eine so ausgerichtete Pädagogisierung beschränkt sich aber nicht auf das Kindesalter oder Schulen, vielmehr erfolgt sie an vielfältigen gesellschaftlichen Orten und unter Einbezug von Erwachsenen. Die Pädagogisierung des «guten Lebens» ist weder Signum der Gegenwart noch moderner Gesellschaften, sondern findet sich auch in der Vergangenheit. Hier setzt der bildungshistorische Sammelband an und diskutiert Ausprägungen und Entwicklungen von schulischer und ausserschulischer Pädagogisierung des «guten Lebens» in ihrem Wandel.

Digital version

Bildungshistorische Rezensionen auf HSozKult

Die beiden HSozKult Redaktoren aus der Erziehungswissenschaft, Philipp Eigenmann und Elija Horn, haben für die Monate Februar und März folgende fünf bildungshistorischen Rezensionen betreut:

A. Weinstock: Theater und Erziehung im 18. Jahrhundert (Tim Zumhof)

Sammelrezension: Fürsorgerische Zwangsmaßnahmen und Fremdplatzierungen in der Schweiz (Michèle Hofmann)

P. Felder: Die Basler Volksschule (Patrick Bühler)

B. Baums-Stammberger u.a. (Hrsg.): Gewalt in den Heimen (Andreas Langfeld)

P. Hutcheson: A People’s History of American Higher Education (Nehemia Quiring)

“Educating Entrepreneurs for Postcapitalism”

In den gegenwärtigen Kapitalismus- und Arbeitsmarktdiagnosen stellen Wissen, Bildung und Erziehung zentrale Faktoren dar, sowohl für die Einschätzung persönlicher berufsbiographischer Voraussetzungen als auch für gesamtgesellschaftliche Entwicklungen. Gleichzeitig findet ein Nachdenken über Bildung und Erziehung vermehrt vor dem Hintergrund der sich wandelnden Arbeitswelten und verändernden Wertschöpfungsketten statt.

Die Veranstaltung thematisiert, wie diese Herausforderungen historisch, politisch und pädagogisch zu verorten sind. Sie will ein systematisches Nachdenken über das Verhältnis von Kapitalismus, Arbeit und Bildung anregen und fragt nach den Herausforderungen für pädagogisches Handeln in den möglichen Arbeitswelten von morgen. Mit einer historischen Perspektive wird, geleitet durch Prof. Dr. Ute Frevert (MPI Berlin), nach dem Gehalt gegenwärtiger Kapitalismusanalysen gefragt und das Verhältnis von Kapitalismus, Märkten und Moral reflektiert. Über die bildungspolitische Lage in Europa, speziell mit Blick auf ökonomische Bildung und Entrepreneurship Education, wird in einem zweiten Teil durch Prof. Dr. Tim Engartner (Goethe Universität Frankfurt a.M.) diskutiert. In einem dritten Teil fragen wir uns mit Prof. Dr. Pascal Dey (Ecole de Management Grenoble), wie den primär wachstumsorientierten Konzepten von Entrepreneurship Education nuanciertere Vorstellungen zur Seite gestellt werden können, die mögliche postkapitalistische Arbeits- und Bildungswelten sowie allfällige «Auswege aus dem Kapitalismus» (Gorz 2009) denkbar machen.

Programm:

Das Programm gliedert sich in drei Teile. Eröffnet werden die thematischen Teile jeweils mit einem öffentlichen Vortrag der Gastdozierenden und einer anschliessenden öffentlichen Diskussion (insg. 60’). Daran schliesst jeweils ein Workshop mit den Doktorierenden und weiteren Teilnehmenden an.

Gäste sind herzlich willkommen und werden um Anmeldung gebeten.

Ort: Institut für Erziehungswissenschaft / Kantonsschulstrasse 3 / 8001 Zürich

Mo 11. Jan:

13.30: Begrüssung und Einführung (Thomas Ruoss & Philipp Gonon)

14.00 – 17.00:

Historische & konzeptionelle Perspektiven auf Kapitalismus & Entrepreneurship

Prof. Dr. Ute Frevert (MPI Bildungsforschung Berlin)

Ab 18.30: Gemeinsames Abendessen

Di 12. Jan:

09.00 – 12.00:

Entrepreneurship Education und ökonomische Bildung in Europa

Prof. Dr. Tim Engartner (Goethe Universität Frankfurt a.M.)

12.00 – 13.30: Mittagessen

13.30 – 16.30:

Entrepreneurship Education jenseits von Wachstum, Profit und Kapital?

Prof. Dr. Pascal Dey (Ecole de Management Grenoble)

16.30 – 17.00: Schlussdiskussion und Verabschiedung

Kontakt:

Thomas Ruoss

Institut für Erziehungswissenschaft

Kantonsschulsstrasse 3

8001 Zürich

+41 44 634 66 12

Construire la paix par l’éducation : réseaux et mouvements internationaux au XXe siècle

Rita Hofstetter, Joëlle Droux, Michel Christian (éds.), Construire la paix par l’éducation : réseaux et mouvements internationaux au XXe siècle. Genève au cœur d’une utopie. Neuchâtel : Editions Alphil.

Le 2 juin 1913 s’ouvre à Paris le xe Congrès international des femmes qui débouche sur un souhait : « Que les femmes s’initient au pacifisme, suprême affirmation
du droit humain, et qu’elles s’en inspirent dans l’éducation des enfants. » On ne saurait mieux dire le lien étroit qui unit déjà combat pacifiste et enjeux éducatifs à la veille de la Première Guerre mondiale.
Cet ouvrage met précisément en lumière la façon dont les terrains éducatifs ont été traversés au fil du XXe siècle par une diversité de causes transnationales portées par la conviction que la paix se construit par l’éducation. À l’épicentre de ces réseaux, un lieu qui est bien plus qu’une ville : Genève, modeste cité lémanique qui se transforme à partir de 1919 en une véritable ruche internationaliste avec l’arrivée des premières grandes organisations internationales chargées de bâtir un nouvel ordre mondial.
L’ouvrage montre le rôle conféré à l’éducation afin de favoriser cette solidarité universelle et de faire circuler en Europe et dans le monde ces valeurs pacifistes qui nourrissent l’« esprit de Genève ». Les contributions dévoilent la diversité des acteurs individuels (pédagogues, psychologues, médecins, politiciens) et collectifs (réseaux scientifiques, mouvements associatifs et militants) engagés dans cette dynamique réformiste, et cela bien au-delà de l’entre-deux-guerres. Elles donnent à voir la richesse des initiatives alimentant cet élan pacifiste auprès des jeunes, entre les mains desquels se jouerait le devenir de la démocratie et de l’humanité. Les auteurs examinent aussi les controverses, les tensions et les concurrences qui entourent ces élans internationalistes. En mettant au jour les tribulations et les transformations de ces projets réformistes dans le temps et l’espace, l’ouvrage propose de nouveaux éclairages sur la genèse transnationale des politiques éducatives contemporaines.

Table des matières

Un importante fondo per la ricerca storico-educativa è arrivato a Locarno

Il laboratorio Ricerca storico-educativa, documentazione, conservazione e digitalizzazione (RDCD) della SUPSI ha appena ricevuto un’importante donazione. Norberto Bottani, dal 1977 al 1997 Amministratore generale del Centre for Educational Research dell’OCSE, poi dal fino al 2005 direttore del Service Service de la recherche en éducation (SRED) del Cantone di Ginevra, ci ha affidato il suo archivio professionale e personale. Di circa 10.000 documenti, il fondo offre numerose informazioni per lo studio delle politiche educative internazionali nell’ultimo quarto del Novecento, in particolare per quanto concerne il ruolo dell’OCSE e le politiche di monitoraggio dei sistemi educativi. Contiene inoltre documentazioni minori ma non prive di interesse, come ad esempio sugli eventi accaduti nella scuola magistrale ticinese negli anni 1968-1969.Attualmente è in corso il processo di condizionamento e catalogazione del fondo. Il patrimonio librario del fondo è già catalogato nel catalogo NEBIS, i restanti materiali saranno da qui a qualche mese completamente disponibili e consultabili su richiesta presso la Biblioteca del Dipartimento Formazione e apprendimento. Per richiedere informazioni su questo importante fondo, ci si può rivolgere a 

Elèves et étudiants en révolte : contestations et régulations au sein de l’ordre scolaire et universitaire.

Élèves et étudiants en révolte : contestations et régulations au sein de l’ordre scolaire et universitaire.
Les Cahiers de Framespa. Nouveaux champs de l’histoire sociale, n° 32, 2019.
Ce numéro interroge les notions de contestation et de régulation dans le domaine de l’histoire de l’éducation. Ouvert aux spécialistes de toutes les périodes historiques, du Moyen- Âge jusqu’à l’époque contemporaine, il inscrit sa réflexion dans le temps long afin de rendre compte des continuités et des ruptures, des héritages et des renouvellements de la dialectique «régulation/contestation » dans le cadre d’une histoire sociale et culturelle du fait éducatif.

Lien

L’expérience Vrocho à Nice.

Parution de la nouvelle publication de Xavier Riondet, “L’expérience Vrocho à Nice. Controverses et résistances du quotidien au coeur de l’évolution des normes”, Rouen : PUR, 2019.

 Cette étude porte sur la réception d’une expérience corporelle que le thérapeute naturiste grec Vrocho initia en France dans les milieux naturistes et pédagogiques des années 1930. Cet ouvrage revient sur les répercussions philosophiques, pédagogiques et politiques de l’aventure collective qui prit forme autour de ce personnage à proximité des célèbres pédagogues Élise Freinet, Célestin Freinet et Adolphe Ferrière. Cette promenade permettra aux lecteurs de se confronter à la profondeur et à la complexité de la question des pratiques tout en observant la longue et incertaine lutte à l’oeuvre dans les champs scientifiques et à l’extérieur pour faire évoluer les normes, qu’elles soient sociales, pédagogiques ou médicales. 

„Schulen auf besonnter Höhe“. Gründung und Entwicklung von alpinen Mittelschulen in der Schweiz von 1875 bis 1950

Parution de la nouvelle publication de Peter Metz, „Schulen auf besonnter Höhe“. Gründung und Entwicklung von alpinen Mittelschulen in der Schweiz von 1875 bis 1950, Chur: Tardis, 2019.

Ab 1875 sind im alpinen Raum der Schweiz zahlreiche private Schulen mit progymnasialem und gymnasialem Bildungsangebot entstanden. Sie wurden von einer internationalen sowie nationalen Schülerschaft besucht. Voraussetzung und Ansporn dieser Schulgründungen waren die verkehrs­mässige Erschliessung, der aufkommende Tourismus und die Entdeckung des gesundheitsför­dernden Höhenklimas der Alpen. Damit konstituierte sich im historischen und systemischen Anschluss an die Volksschulstufe und in Ergänzung zu kon­fessionellen Mittelschulen ein nachobligatorischer Bildungs­raum mit privaten Mittelschulen. Mit Hilfe von Literatur zur Entwicklungsgeschichte der Alpenerschliessung und unter Bezugnahme zur Geschichte von Medizin, Sport und Touris­mus wird die bisherige Bildungsgeschichte um eine interessante Facette, die Konstitution eines vollschulischen privaten Bildungsangebots im alpinen Raum der Schweiz, erweitert. Die Studie untersucht 16 ausgewählte private Mittelschulen aus allen drei Landesteilen der Schweiz.

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Monografie zu “Schule und Zivilreligion” erschienen

Rahel Katzensteins Dissertation “Schule und Zivilreligion. Die Diskussion über den schulischen Religionsunterricht im Kanton Zürich 1872 und 2004” ist im Chronos Verlag erschienen.

“Die öffentliche Schule kann die Gemüter erhitzen, die Erwartungen an sie sind vielfältig und hoch gespannt: neben grundlegenden Kulturtechniken wie Lesen, Schreiben, Rechnen sollen unter anderem Gesundheitsvorsorge, Gewaltprävention, der Umgang mit neuen Informationstechnologien, mit Sexualität und Geld gelehrt werden. Seit die öffentliche Schule nicht mehr unter kirchlicher, sondern unter staatlicher Aufsicht steht, werden auch zivilreligiös aufgeladene Erwartungen an sie herangetragen.
Doch strebt, wer von einer pluralistischen Gesellschaft spricht, wirklich einen weltanschaulich-religiös-kulturellen Pluralismus an oder wird nur einer oberflächlichen Vielfalt das Wort geredet, weil dann die eigene Prägung nicht grundlegend infrage gestellt werden muss? Die Analyse zweier Diskussionen um den schulischen Religionsunterricht im Kanton Zürich 1872 und 2004 geht dieser Frage nach, schildert die Vor- und Nachgeschichte der Ereignisse und ordnet die Auseinandersetzungen im Spannungsfeld von Religionsfreiheit und dem Streben nach gesellschaftlichem Zusammenhalt in den jeweiligen gesellschaftlichen und politischen Kontext ein.”

Publication: Apprendre l’arithmétique dans les manuels scolaires au XIXe siècle

Valérie Legros (2019), Apprendre l’arithmétique dans les manuels scolaires au XIXe siècle, PULIM : Limoges cedex.

“Une préoccupation d’Etat pour l’enseignement primaire apparaît vraiment au moment de la Révolution française. Dès cette période, l’enseignement du « compter », du calcul devient une question prioritaire à côté de celui de lire et écrire. Les écoles primaires, créées avec la loi Guizot (1833), sont le lieu de l’enseignement du calcul pour des générations de jeunes français. Toutefois pendant le XIXe siècle, la réflexion pédagogique est balbutiante. Des pédagogues commencent à s’intéresser à l’enseignement scolaire ; Des auteurs vont s’essayer à la composition de manuels scolaires utiles pour les élèves et les maîtres d’écoles primaires. L’évolution formelle de ces livres est manifeste au fil du XIXe siècle.  La présente recherche s’appuie sur l’analyse de plusieurs dizaines de manuels scolaires d’arithmétique publiés avant les lois scolaires de la Troisième République ; Une méthode pédagogique s’y affirme, utilisée par la très grande majorité des auteurs, une méthode procédurale qui associe un petit nombre d’énoncés théoriques qu’il faut apprendre par coeur et beaucoup de règles pratiques pour apprendre les nombres, pour calculer des opérations, pour faire des exercices ou résoudre des problèmes en grand nombre. Cette méthode procédurale insiste sur la nécessité de « faire » : faire des opérations, faire des exercices pour apprendre l’arithmétique.”