XIV. Arbeitstagung Gender-Studies in der Historischen Bildungsforschung

XIV. Arbeitstagung Gender-Studies in der Historischen Bildungsforschung am 10./11. Juli 2020, Universität zu Köln

Mit der Einladung zu der oben genannten Arbeitstagung setzen wir eine von Prof. Dr. Pia Schmid an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg begründete Tradition fort, wenn auch an einem anderen Ort. Wiederum möchten wir Wissenschaftler*innen, vor allem auch Promovierende einladen, geplante, laufende oder kürzlich abgeschlossene Forschungsprojekte vorzustellen. Über die Diskussion einzelner Beiträge hinaus wird ausreichend Zeit für grundsätzliche Diskussionen über methodische bzw. metho- dologische und theoretische Fragen sowie für eine Bestandsaufnahme von Desidera- ten eingeräumt werden.

Herzlich eingeladen sind auch all diejenigen, die als Zuhörer*innen und Mitdiskutant*innen mitwirken wollen. Für die einzelnen Beiträge sind jeweils 30 Minuten Vor- tragszeit und 20 Minuten Diskussion geplant.

Bitte schicken Sie Ihre abstracts bis zum 30.4.2020 an . Das vorläufige Programm werden wir voraussichtlich Ende Mai 2020 verschicken. Anmeldungen zur Tagungen nimmt ebenfalls Herr Gippert entgegen. Mit der Anmeldebestätigung werden wir Ihnen dann eine Anfahrtsskizze zur Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln sowie eine Hotelliste zusenden.

Monografie zu „Schule und Zivilreligion“ erschienen

Rahel Katzensteins Dissertation „Schule und Zivilreligion. Die Diskussion über den schulischen Religionsunterricht im Kanton Zürich 1872 und 2004“ ist im Chronos Verlag erschienen.

„Die öffentliche Schule kann die Gemüter erhitzen, die Erwartungen an sie sind vielfältig und hoch gespannt: neben grundlegenden Kulturtechniken wie Lesen, Schreiben, Rechnen sollen unter anderem Gesundheitsvorsorge, Gewaltprävention, der Umgang mit neuen Informationstechnologien, mit Sexualität und Geld gelehrt werden. Seit die öffentliche Schule nicht mehr unter kirchlicher, sondern unter staatlicher Aufsicht steht, werden auch zivilreligiös aufgeladene Erwartungen an sie herangetragen.
Doch strebt, wer von einer pluralistischen Gesellschaft spricht, wirklich einen weltanschaulich-religiös-kulturellen Pluralismus an oder wird nur einer oberflächlichen Vielfalt das Wort geredet, weil dann die eigene Prägung nicht grundlegend infrage gestellt werden muss? Die Analyse zweier Diskussionen um den schulischen Religionsunterricht im Kanton Zürich 1872 und 2004 geht dieser Frage nach, schildert die Vor- und Nachgeschichte der Ereignisse und ordnet die Auseinandersetzungen im Spannungsfeld von Religionsfreiheit und dem Streben nach gesellschaftlichem Zusammenhalt in den jeweiligen gesellschaftlichen und politischen Kontext ein.“

Special Issue: „Pour une histoire renouvelée des élèves (XVIe-XXIe siècles)“ dans Histoire de l’Éducation

Ce numéro propose cinq approches historiographiques qui permettent de mettre en perspective l’évolution de la recherche sur l’histoire des élèves en France (Véronique Castagnet-Lars et Jean-François Condette), en Italie (Alberto Barausse, Carla Ghizzoni et Juri Meda), dans trois pays de langue germanique (Thomas Ruoss et Philipp Eigenmann) et aux États-Unis (Sébastien-Akira Alix).

https://journals.openedition.org/histoire-education/4106

Wissensportal zur Geschichte von Bildung und Erziehung

Mit wissenschaftlicher Begleitung der AG Historische Bildungsforschung konnte das „Wissensportal Bildungsgeschichte Schweiz“ entwickelt werden.

„Bildungsgeschichte Schweiz“ ermöglicht Forschenden, Studierenden, Lehrenden und einer interessierten Öffentlichkeit eine disziplinär strukturierte sowie mehrsprachige Recherche zu Quellen und Daten der historischen Bildungsforschung für die Schweiz. Die unterschiedlichen digitalen Infrastrukturen sind über eine Suchmaske auffindbar.

Für Anregungen, Rückmeldungen und Rückfragen melden Sie sich unter: 

Mitgliederversammlung der AG Historische Bildungsforschung

Am 28. Juni 2018 findet zwischen 10.30 – 12.00 die Mitgliederversammlung der Arbeitsgruppe Historische Bildungsforschung statt.

Die MV wird, wie gewohnt, anlässlich einer SGBF-Tagung durchgeführt, dieses Jahr an der Universität Zürich im Raum KO2-F-156.

Alle relevanten Unterlagen finden sich hier:

https://www.hist-edu.ch/ag/assemble/

 

Das Programm der diesjährigen SBGF-Tagung findet sich hier:

http://www.sgbf2018.uzh.ch/de/program.html

Zahlen, Zählen und Erzählen in der Bildungspolitik

In der Reihe „Historische Bildungsforschung“ ist der 4. Band erschienen.
Thomas Ruoss. Zahlen, Zählen und Erzählen in der Bildungspolitik. Lokale Statistik, politische Praxis und die Entwicklung städtischer Schulen zwischen 1890 und 1930. Chronos: Zürich. 2018.

„Politik braucht Fakten. Für das zuverlässige Navigieren in der Bildungspolitik ist der geübte Blick auf Daten, Tabellen und Zahlen nach wie vor von hohem Wert. Die Studie widmet sich der Genese und dem Ausbau von Datenerhebungspraktiken in städtischen Schulen der Schweiz seit dem späten 19. Jahrhundert.
Statistik wird als Mittel der politischen Kommunikation untersucht, das nicht nur durch die erhobenen Resultate, sondern durch die Praktiken der Erhebung, der Dissemination und Verwendung von Daten als machtvolle Einflussnahme in politischen Aushandlungsprozessen zu verstehen ist. Die Praktiken der Datenerhebung veränderten die Vorstellungen von der Schule, und sie blieben dabei nicht unberührt vom pädagogischen Kontext, in dem sie initiiert, durchgeführt und verwendet wurden.“

Hier geht es zur Übersicht des Verlags: https://www.chronos-verlag.ch/node/21032

Schule und Reform: Veränderungsabsichten, Wandel und Folgeprobleme

Flavian Imlig, Lukas Lehmann und Karin Manz haben anlässig der Feier von Lucien Criblez‘ 60. Geburtstag einen Band herausgegeben, der sich von unterschiedlichen Perspektiven einer „Theorie der Schulreform“ annähert und dies – ganz im Sinne des Jubilaren – unter zentraler Berücksichtigung historischer Entwicklungen und Veränderungen.

Eine Übersicht zu den Inhalten des Buches findet sich hier:

Schule_Reform_Inhalt

NZZ Geschichte: Die dunklen Seiten des Vaters der Nation

In der aktuellen NZZ Geschichte wird vor einem breiten Publikum über den Status Pestalozzis als pädagogischer Klassiker und pädagogischer Praktiker debattiert, die Bedeutung der Helvetik für die Schulgeschichte in der Schweiz umschrieben sowie ein Überblick zur Schulgeschichte in der Schweiz im 19. und 20. Jahrhundert in anschaulicher Form vermittelt.

Verschiedene Mitglieder der Arbeitsgruppe waren federführend beteiligt.

https://shop.nzz.ch/ch/magazine/nzz-geschichte/5421/nzz-geschichte-nr.-11

 

Teaching history of education in/for the 21st century

Dieser Eintrag ist auf Englisch verfügbar. Der Inhalt wird unten in einer verfügbaren Sprache angezeigt. Klicken Sie auf den Link, um die aktuelle Sprache zu ändern.

Research project at the University of Leuven by Prof. Pieter Verstraete and Nele Reyniers that aims to uncover some of the contemporary teaching practices and teaching beliefs within the domain of history of education.

„Teaching history of education in/for the 21st century“ weiterlesen

Buchreihe „Historische Bildungsforschung“ Band 1: Lehrerbildungspolitik in der Schweiz seit 1990

Unter der Herausgeberschaft von Lucien Criblez, Lukas Lehmann und Christina Huber ist soeben der Band

„Lehrerbildungspolitik in der Schweiz seit 1990. Kantonale Reformprozesse und nationale Diplomanerkennung“

erschienen.

„Buchreihe „Historische Bildungsforschung“ Band 1: Lehrerbildungspolitik in der Schweiz seit 1990“ weiterlesen

Selbstständige Lehrer, lokale Behörden, kantonale Inspektoren

von Christina Rothen

Selbstständige Lehrer, lokale Behörden, kantonale Inspektoren; Verwaltung, Aufsicht und Steuerung der Primarschule im Kanton Bern, 1832–2008

Die Studie beleuchtet die langjährige Entwicklung dessen, was heute unter dem Begriff des Schulmanagements verhandelt wird und momentan Gegenstand unterschiedlicher Bildungsreformbemühungen ist. Sie arbeitet die lange Stabilität in den schulischen Verwaltungs- und Aufsichtsbehörden auf Gemeinde- und Kantonsebene heraus.
Ein grosser Wandel vollzieht sich mit der Einführung der Schulleitungen. Durch die personelle und administrative Führung entsteht im Schulhaus ein neues Machtgefüge, welches den kantonalen Einfluss zu stärken scheint, während Milizbehörden und Lehrpersonen an Gestaltungsfreiraum einbüssen.