CfP: 13. Forum junger Bildungshistoriker*innen

Call for Papers
13. Forum junger Bildungshistoriker*innen

Emerging Researchers’ Conference for the History of Education

24./25. September 2020, Universität Münster

Im Zuge der verstärkten Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses bietet die Sektion Historische Bildungsforschung der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft (DGfE) seit 1997 alle zwei Jahre eine »Nachwuchstagung« an. Damit soll Nachwuchsforscher*innen die Möglichkeit gegeben wer- den, Strategien oder Ergebnisse ihrer Forschungen vorzustellen und zu diskutieren. Dieses Forum richtet sich an Promovierende ungeachtet des jeweiligen Arbeitsstandes, d. h. sowohl an »Beginnende« als auch an »Fortgeschrittene«. Grundsätzlich sind jegliche Forschungsarbeiten willkommen, die einen Be- zug zu Themen und Fragen der Historischen Bildungsforschung aufweisen, einschließlich kultur- bzw. systemübergreifende oder -vergleichende Ansätze.

Nachdem das Forum über 20 Jahre in der Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung (BBF) in Berlin mit großem Erfolg stattgefunden hat, bestand der Wunsch, dieses Veranstaltungsformat zukünftig an wechselnden Standorten zu veranstalten. 2018 gastierte das Forum erstmals an der Universität Wien. Mit der Wahl der neuen Vertretung des wissenschaftlichen Nachwuchses bei der vergangenen Sektionsta- gung übernahmen Agneta Floth (Bielefeld) und Andreas Oberdorf (Münster) die Organisation des nächs- ten Forums junger Bildungshistoriker*innen, das am 24./25. September 2020 in Münster stattfinden wird. Als Diskutant*innen konnten für das Forum gewonnen werden: Michèle Hofmann (Universität Zü- rich), Rebekka Horlacher (PH Zürich), Pieter Verstraete (KU Leuven) und Tim Zumhof (WWU Münster).

Um dem Werkstattcharakter des Forums zu entsprechen, werden die angenommenen Beiträge anhand ihrer eingereichten Projektskizze dem jeweiligen Arbeitsstand nach gruppiert:

Gruppe »Beginnende«: Dieses Format richtet sich an Nachwuchswissenschaftler*innen im Umfeld der Historischen Bildungsforschung, die noch an den Anfängen ihrer Qualifikationsarbeit stehen. Es bie- tet die Möglichkeit, erste Ideen, Quellen, Methoden und/oder Thesen zu präsentieren und konstrukti- ves Feedback zu erhalten.

Gruppe »Fortgeschrittene«: Dieses Format bietet vorrangig in ihren Arbeiten fortgeschrittenen Nach- wuchswissenschaftler*innen die Möglichkeit, ihre Qualifikationsarbeiten im Gesamten oder Teilas- pekte daraus zur Diskussion zu stellen. Nach Annahme der Projektskizze ist zusätzlich eine ca. zwei- seitige Argumentationsskizze bis Ende August zu senden, die an die eingeladenen Diskutant*innen weitergeleitet wird.

Projektskizzen für einen Beitrag sind auf Deutsch oder Englisch mit einem Umfang von ca. einer Seite und dem Verweis auf das Wunschformat (Beginnende/Fortgeschrittene) sowie mit einer kurzen biografi- schen Notiz bis zum 1. Mai 2020 an zu senden. Eine Teil- nahme ohne Beitrag ist unter formloser Anmeldung bis zum 31. Juli 2020 ebenfalls willkommen. Nähere Informationen (Anreise, Unterkünfte) werden rechtzeitig über unsere Homepage mitgeteilt. Reisestipen- dien können über die Sektion Historische Bildungsforschung der DGfE beantragt werden.

Kontakt: Andreas Oberdorf (Münster), Agneta Floth (Bielefeld) E-Mail:

Eine Eintragung in die Mailingliste der »Emerging Researchers« ist jederzeit möglich und erfolgt formlos durch eine E-Mail an die o.g. Adresse.

XIV. Arbeitstagung Gender-Studies in der Historischen Bildungsforschung

XIV. Arbeitstagung Gender-Studies in der Historischen Bildungsforschung am 10./11. Juli 2020, Universität zu Köln

Mit der Einladung zu der oben genannten Arbeitstagung setzen wir eine von Prof. Dr. Pia Schmid an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg begründete Tradition fort, wenn auch an einem anderen Ort. Wiederum möchten wir Wissenschaftler*innen, vor allem auch Promovierende einladen, geplante, laufende oder kürzlich abgeschlossene Forschungsprojekte vorzustellen. Über die Diskussion einzelner Beiträge hinaus wird ausreichend Zeit für grundsätzliche Diskussionen über methodische bzw. metho- dologische und theoretische Fragen sowie für eine Bestandsaufnahme von Desidera- ten eingeräumt werden.

Herzlich eingeladen sind auch all diejenigen, die als Zuhörer*innen und Mitdiskutant*innen mitwirken wollen. Für die einzelnen Beiträge sind jeweils 30 Minuten Vor- tragszeit und 20 Minuten Diskussion geplant.

Bitte schicken Sie Ihre abstracts bis zum 30.4.2020 an . Das vorläufige Programm werden wir voraussichtlich Ende Mai 2020 verschicken. Anmeldungen zur Tagungen nimmt ebenfalls Herr Gippert entgegen. Mit der Anmeldebestätigung werden wir Ihnen dann eine Anfahrtsskizze zur Humanwissenschaftlichen Fakultät der Universität zu Köln sowie eine Hotelliste zusenden.

Monografie zu “Schule und Zivilreligion” erschienen

Rahel Katzensteins Dissertation “Schule und Zivilreligion. Die Diskussion über den schulischen Religionsunterricht im Kanton Zürich 1872 und 2004” ist im Chronos Verlag erschienen.

“Die öffentliche Schule kann die Gemüter erhitzen, die Erwartungen an sie sind vielfältig und hoch gespannt: neben grundlegenden Kulturtechniken wie Lesen, Schreiben, Rechnen sollen unter anderem Gesundheitsvorsorge, Gewaltprävention, der Umgang mit neuen Informationstechnologien, mit Sexualität und Geld gelehrt werden. Seit die öffentliche Schule nicht mehr unter kirchlicher, sondern unter staatlicher Aufsicht steht, werden auch zivilreligiös aufgeladene Erwartungen an sie herangetragen.
Doch strebt, wer von einer pluralistischen Gesellschaft spricht, wirklich einen weltanschaulich-religiös-kulturellen Pluralismus an oder wird nur einer oberflächlichen Vielfalt das Wort geredet, weil dann die eigene Prägung nicht grundlegend infrage gestellt werden muss? Die Analyse zweier Diskussionen um den schulischen Religionsunterricht im Kanton Zürich 1872 und 2004 geht dieser Frage nach, schildert die Vor- und Nachgeschichte der Ereignisse und ordnet die Auseinandersetzungen im Spannungsfeld von Religionsfreiheit und dem Streben nach gesellschaftlichem Zusammenhalt in den jeweiligen gesellschaftlichen und politischen Kontext ein.”

Special Issue: “Pour une histoire renouvelée des élèves (XVIe-XXIe siècles)” dans Histoire de l’Éducation

Ce numéro propose cinq approches historiographiques qui permettent de mettre en perspective l’évolution de la recherche sur l’histoire des élèves en France (Véronique Castagnet-Lars et Jean-François Condette), en Italie (Alberto Barausse, Carla Ghizzoni et Juri Meda), dans trois pays de langue germanique (Thomas Ruoss et Philipp Eigenmann) et aux États-Unis (Sébastien-Akira Alix).

https://journals.openedition.org/histoire-education/4106

Portale sulla storia dell’educazione e della formazione

Il portale dei Storia dell’Educazione Svizzera consente ai ricercatori e alle ricercatrice, agli e alle studenti, agli studiosi e alle studiose e ad un pubblico interessato di effettuare una ricerca disciplinare strutturata come pure multilingue sulle fonti e sui dati relativi alla ricerca in storia dell’Educazione per la Svizzera. Il potenziale informativo della storia dell’educazione delle diverse infrastrutture digitali può essere trovato tramite una dei parametri di ricerca.

 

Contatti

Mitgliederversammlung der AG Historische Bildungsforschung

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Am 28. Juni 2018 findet zwischen 10.30 – 12.00 die Mitgliederversammlung der Arbeitsgruppe Historische Bildungsforschung statt.

Die MV wird, wie gewohnt, anlässlich einer SGBF-Tagung durchgeführt, dieses Jahr an der Universität Zürich im Raum KO2-F-156.

Alle relevanten Unterlagen finden sich hier:

https://www.hist-edu.ch/ag/assemble/

 

Das Programm der diesjährigen SBGF-Tagung findet sich hier:

http://www.sgbf2018.uzh.ch/de/program.html

Zahlen, Zählen und Erzählen in der Bildungspolitik

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In der Reihe “Historische Bildungsforschung” ist der 4. Band erschienen.
Thomas Ruoss. Zahlen, Zählen und Erzählen in der Bildungspolitik. Lokale Statistik, politische Praxis und die Entwicklung städtischer Schulen zwischen 1890 und 1930. Chronos: Zürich. 2018.

“Politik braucht Fakten. Für das zuverlässige Navigieren in der Bildungspolitik ist der geübte Blick auf Daten, Tabellen und Zahlen nach wie vor von hohem Wert. Die Studie widmet sich der Genese und dem Ausbau von Datenerhebungspraktiken in städtischen Schulen der Schweiz seit dem späten 19. Jahrhundert.
Statistik wird als Mittel der politischen Kommunikation untersucht, das nicht nur durch die erhobenen Resultate, sondern durch die Praktiken der Erhebung, der Dissemination und Verwendung von Daten als machtvolle Einflussnahme in politischen Aushandlungsprozessen zu verstehen ist. Die Praktiken der Datenerhebung veränderten die Vorstellungen von der Schule, und sie blieben dabei nicht unberührt vom pädagogischen Kontext, in dem sie initiiert, durchgeführt und verwendet wurden.”

Hier geht es zur Übersicht des Verlags: https://www.chronos-verlag.ch/node/21032

Schule und Reform: Veränderungsabsichten, Wandel und Folgeprobleme

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Flavian Imlig, Lukas Lehmann und Karin Manz haben anlässig der Feier von Lucien Criblez’ 60. Geburtstag einen Band herausgegeben, der sich von unterschiedlichen Perspektiven einer “Theorie der Schulreform” annähert und dies – ganz im Sinne des Jubilaren – unter zentraler Berücksichtigung historischer Entwicklungen und Veränderungen.

Eine Übersicht zu den Inhalten des Buches findet sich hier:

Schule_Reform_Inhalt

NZZ Geschichte: Die dunklen Seiten des Vaters der Nation

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In der aktuellen NZZ Geschichte wird vor einem breiten Publikum über den Status Pestalozzis als pädagogischer Klassiker und pädagogischer Praktiker debattiert, die Bedeutung der Helvetik für die Schulgeschichte in der Schweiz umschrieben sowie ein Überblick zur Schulgeschichte in der Schweiz im 19. und 20. Jahrhundert in anschaulicher Form vermittelt.

Verschiedene Mitglieder der Arbeitsgruppe waren federführend beteiligt.

https://shop.nzz.ch/ch/magazine/nzz-geschichte/5421/nzz-geschichte-nr.-11

 

Teaching history of education in/for the 21st century

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Research project at the University of Leuven by Prof. Pieter Verstraete and Nele Reyniers that aims to uncover some of the contemporary teaching practices and teaching beliefs within the domain of history of education.

Leggi tutto “Teaching history of education in/for the 21st century”

Buchreihe “Historische Bildungsforschung” Band 2: Staatlichkeit in der Schweiz

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Unter der Herausgeberschaft von Lucien Criblez, Christina Rothen und Thomas Ruoss ist soeben der Band

“Staatlichkeit in der Schweiz. Regieren und verwalten vor der neoliberalen Wende”

erschienen.

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Buchreihe “Historische Bildungsforschung” Band 1: Lehrerbildungspolitik in der Schweiz seit 1990

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Unter der Herausgeberschaft von Lucien Criblez, Lukas Lehmann und Christina Huber ist soeben der Band

“Lehrerbildungspolitik in der Schweiz seit 1990. Kantonale Reformprozesse und nationale Diplomanerkennung”

erschienen.

Leggi tutto “Buchreihe “Historische Bildungsforschung” Band 1: Lehrerbildungspolitik in der Schweiz seit 1990″

Rezension: Aux heures suisses de l’école républicaine

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Peter Metz rezensierte:

Fontaine, Alexandre: Aux heures suisses de l’école républicaine : un siècle de transferts culturels et de déclinaisons pédagogiques dans l’espace franco-romand. – Paris: Demopolis, 2015. – 314 S. ; ISBN 978-2-35457-071-2

in: http://www.fachportal-paedagogik.de/hbo/hbo_set.html?Id=740

 

Kommerzielle Zeichenwettbewerbe für Kinder in der Schweiz, 1935–1985

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Anna Lehninger

Vor-Bilder. Nach-Bilder. Zeit-Bilder

Kommerzielle Zeichenwettbewerbe für Kinder in der Schweiz, 1935–1985

Populäre Literaturen und Medien, herausgegeben von Ingrid Tomkowiak, Band 11
2015. 252 S., 160 Abb. Br. CHF 48.00 / EUR 43.00
ISBN 978-3-0340-1304-8

Kurzbeschreibung des Chronos-Verlag