Schulreform und Reformschule

 von Hans-Ulrich Grunder:
Wie stehen Schulreformen und Reformschulen zueinander? 
 Der Autor dieses Bandes schildert anhand ausgewählter Schulreforminitiativen und Reformschulgründungen Aspekte des Schulreformdenkens und der Schulreformpraxis seit dem ausgehenden 18. Jahrhundert bis in die jüngste Zeit und illustriert anhand ausgewählter Beispiele für Schulreformbemühungen und Reformschulgründungen im europäischen und US-amerikanischen Raum das neuzeitliche Schulreformdenken und -handeln. 
 Der Autor spielt private Initiativen und staatliches Engagement nicht gegen-einander aus, sondern zeigt Kontinuität und Diskontinuität von Schulreformen und Reformschulen als wechselseitige Verläufe – hinter Schulreformen stehen immer auch Personen und Konzepte, pädagogische Überzeugungen und ,best practice‘-Annahmen.
http://www.klinkhardt.de/verlagsprogramm/4181.html

Bildungsgeschichte. International Journal for the Historiography of Education

Die Zeitschrift „Bildungsgeschichte. International Journal for the Historiography of Education“ ist nach umfangreichen Vorbereitungsarbeiten jetzt auch online zugänglich. Ab sofort sind sämtliche Ausgaben der seit 2011 erscheinenden Zeitschrift abrufbar.

Die Zeitschrift Bildungsgeschichte / International Journal for the Historiography of Education ist ein zweisprachiges (deutsch / englisch) Forum, das zugleich metatheoretische als auch inhaltliche Diskussionen ermöglichen, verstärken und weiter entwickeln will.

Auf einer metatheoretischen Ebene fördert sie die Entnationalisierung der Forschung und ihrer zentralen Fragen, stellt sowohl historische Großtheorien als auch Epochierungen in Frage und verfolgt die Verbindung historischer und komparativer Forschungsansätze im Feld der Erziehung und Bildung. Auf einer inhaltlichen Ebene konzentriert sie sich auf die Schwerpunkte Aufbau und Entwicklung des Schulwesens, Nationalisierung und Internationalisierung der Bildungspolitik, Wissenschafts-, Bildungs- und Theoriegeschichte seit der Renaissance sowie auf historiographische Fragen.

Bildungsgeschichte / International Journal for the Historiography of Education umfasst die vier Rubriken „Beiträge“, in welcher unterschiedliche thematische Artikel zum Abdruck gelangen, „Diskussion“, in welcher Thesenpapiere oder kurze Beiträge von einer international zusammengesetzten Forschungsgemeinde diskutiert werden, „Rezensionen“, in welcher wichtige Neuerscheinungen kritisch gewürdigt werden sowie eine „Kolumne“, in welcher prominente Gastautorinnen oder Gastautoren während mehreren Ausgaben die Möglichkeit einer „carte blanche“ erhalten.

Das Herausgeberteam ist an der Publikation von Forschungsarbeiten aus dem Kreis von Nachwuchswissenschaftler/innen interessiert; möglich sind auch Gastherausgeberschaften oder Schwerpunktnummern. Manuskripte werden als Word- oder pdf-Dateien an die Redaktion (hc.hz1563516789u.efi1563516789@hcal1563516789rohr1563516789) erbeten. Die Manuskripte durchlaufen ein peer review-Verfahren mit mindestens zwei Gutachten, welche Antrag zur Annahme, Überarbeitung oder Ablehnung stellen.

IJHE: http://www.ijhe.de/#library

Numero tematico di Leseforum.ch

Dieser Eintrag ist auf Italienisch verfügbar. Der Inhalt wird unten in einer verfügbaren Sprache angezeigt. Klicken Sie auf den Link, um die aktuelle Sprache zu ändern.

Pubblicato sul sito www.leseforum.ch un numero tematico sul tema „Lese- und Schreibunterricht aus historischer Sicht“, con contributi provenienti da tutt’e tre le regioni linguistiche su questo interessante tema. Il numero è il frutto della collaborazione nell’ambito del progetto FNS Sinergia „Schulische Wissenspolitik“ (CSRII1_160810) e fa il punto su un tema su cui esistono davvero pochi studi comparativi. Di particolare interesse un articolo di Bernard Schneuwly, Thomas Lindauer, Anouk Darme, Julienne Furger, Anne Monnier, Rebekka Nänny und Sylviane Tinembart (Schulsprache „Deutsch“ / „Français“. Bemerkungen zur Geschichte des Schulfaches in der Schweiz in vergleichender Perspektive) nel quale ricercatori attivi nella didattica del francese rispettivamente del tedesco studiano in chiave comparativa finalità e obiettivi dell’educazione linguistica in Svizzera tedesca e Svizzera romanda. Altri contributi si occupano della storia delle pratiche di scrittura, dell’apprendimento della letto-scrittura tra Otto- e Novecento, dei libri di lettura.

http://www.leseforum.ch/