Universitätsassistent/in („post doc“) am Institut für Bildungswissenschaft

An der Universität Wien (mit 19 Fakultäten und Zentren, 178 Studienrichtungen, ca. 9.600 Mitarbeiter/innen und rund 92.000 Studierenden) ist ehestmöglich die Position einer/eines
Universitätsassistent/in („post doc“) am Institut für Bildungswissenschaft

zu besetzen.
Kennzahl der Ausschreibung: 9407

Die ausgeschriebene Stelle ist am Institut für Bildungswissenschaft an der Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft angesiedelt. Die Hauptaufgaben des Instituts liegen in der Lehre und Forschung im Bereich der Bildungswissenschaft. Die Forschung widmet sich der Beschreibung, kritischen Analyse und wissenschaftlichen Erklärung von Phänomenen der Bildung und Erziehung. Die Stelle ist dem Arbeitsbereich Allgemeine Erziehungswissenschaft in der Abteilung für Theorie und Empirie der Bildung und Erziehung im Institut für Bildungswissenschaft an der Fakultät für Philosophie und Bildungswissenschaft zugeordnet. Der Arbeitsbereich Allgemeine Erziehungswissenschaft (Leitung: Univ. Prof. Dr. Daniel Tröhler) bietet Ihnen die Möglichkeit, in einem international vernetzten Team zu forschen und zu lehren und dabei Ihr eigenes ForscherInnenprofil zu entwickeln.
Dauer der Befristung: 4 Jahr/e
Beschäftigungsausmaß: 40 Stunden/Woche.
Einstufung gemäß Kollektivvertrag: §48 VwGr. B1 lit. b (postdoc)
Darüber hinaus können anrechenbare Berufserfahrungen die Einstufung und damit das Entgelt bestimmen.
Ihre Aufgaben:
Der Arbeitsbereich „Allgemeine Erziehungswissenschaft“ (Univ.-Prof. Dr. Daniel Tröhler) zielt darauf, mittels eines internationalen Zugangs pädagogische Denksysteme zu untersuchen, die in den jeweiligen historischen, kulturellen und nationalen Kontexten entstehen. Der erfolgreiche Kandidat/die erfolgreiche Kandidatin wird aktiv am Forschungs- und Lehrprogramm des Arbeitsbereichs Allgemeine Erziehungswissenschaft sowie administrative Aufgaben übernehmen:
Aktive Beteiligung an Forschung, Lehre und Administration, dies impliziert

  • Auf- bzw. Ausbau eines selbstständigen Forschungsprofils
  • Mitwirkung in Forschungsprojekten / bei wissenschaftlichen Studien
  • Internationale Publikations- und Vortragstätigkeit
  • Projektbeantragung und Drittmitteleinwerbung
  • Vorbereitung / Fertigstellung einer (publikationsreifen) Habilitation
  • Selbständige Abhaltung von Lehrveranstaltungen im Ausmaß der kollektivvertraglichen Bestimmungen
  • Studierendenbetreuung
  • Mitwirkung an Evaluierungsmaßnahmen und in der Qualitätssicherung
  • Mitwirkung in der Forschungs-, Lehr- und Institutsadministration
    Ihr Profil:
    Abgeschlossene Promotion im Bereich der Bildungswissenschaft / Erziehungswissenschaft / Pädagogik;
    einschlägige Dissertation – Publikationserfahrung in internationalen Zeitschriften und Vorträge – Interesse an
    einer Entwicklung eines Forschungsprofils im Rahmen des Arbeitsbereichs – Lehrerfahrung – Teamfähigkeit –
    Sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift, Kenntnis einer dritten Sprache erforderlich
    Erwartet werden zudem
  • Lehrerfahrung / Erfahrung mit E-Learning
  • Erfahrung in der Mitwirkung an Forschungsprojekten
  • Publikationen in renommierten, facheinschlägigen Medien (peer-reviewed je nach fachlichen Standards)
  • Internationale Vortragstätigkeit
    Wünschenswert sind
  • Kenntnis universitärer Abläufe und Strukturen
  • Auslandserfahrungen
  • Erfahrungen in der Studierendenbetreuung
    Einzureichende Unterlagen:
  • Motivationsschreiben
  • Wissenschaftlicher Lebenslauf (inkl. Publikationsliste, Verzeichnis Lehrveranstaltungen, Liste
    Vortragstätigkeiten)
  • Beschreibung der Forschungsinteressen und Forschungspläne / ggf. des Habilitationsvorhabens
  • Kontaktadressen möglicher ReferenzgeberInnen
    Forschungsfächer:
    Hauptforschungsfach Spezielle Forschungsfächer Wichtigkeit
    Erziehungswissenschaften Allgemeine Pädagogik Musskriterium
    Sprachen:
    Sprache Sprachniveau Wichtigkeit
    Deutsch Exzellente Kenntnisse Musskriterium
    Englisch Exzellente Kenntnisse Musskriterium
    Ihre Bewerbung:
    Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung mit Motivationsschreiben unter der Kennzahl 9407, welche Sie bis zum 10.03.2019 bevorzugt über unser Job Center (http://jobcenter.univie.ac.at/) an uns übermitteln.
    Für nähere Auskünfte über die ausgeschriebene Position wenden Sie sich bitte an Tröhler, Daniel +43-1-4277-46730.
    Die Universität Wien betreibt eine antidiskriminatorische Anstellungspolitik und legt Wert auf Chancengleichheit
    und Diversität (http://diversity.univie.ac.at/). Insbesondere wird eine Erhöhung des Frauenanteils in Leitungspositionen und beim wissenschaftlichen Personal angestrebt. Frauen werden bei gleicher Qualifikation vorrangig aufgenommen.
    DLE Personalwesen und Frauenförderung der Universität Wien
    Kennzahl der Ausschreibung: 9407
    E-Mail: ta.ca1552967560.eivi1552967560nu@re1552967560tnecb1552967560oj1552967560
    Datenschutzerklärung des Job Centers
  • Ausschreibung als Link

Inklusion als Chiffre? CfP Sektionstagung Historische Bildungsforschung, Bielefeld 30. 9. 2019 – 2. 10. 2019

Betrachtet man die Entwicklungen der letzten Jahre, so ist Inklusion in Deutschland als eine im schulischen wie gesellschaftlichen Kontext anvisierte Norm in den Mittelpunkt des Interesses gerückt. Präsent ist die Thematik im nationalen wie internationalen Diskurs zwar bereits seit knapp einem halben Jahrhundert u.a. in den systemtheoretischen Reflexionen Luhmanns aus den 1980er Jahren. Erst jüngst ist diese jedoch – angestoßen durch bildungspolitische Impulse – national zu einem breit diskutierten Feld mit vielfältigen Konnotationen, Kollokationen und Semantiken expandiert, das in seiner Gesamtheit eher als Gemengelage denn als konsistente Einheit erscheint. Ausgehend von dieser Vielseitig- und Unübersichtlichkeit des Themas kann die Frage gestellt werden, ob der gegenwärtige Diskurs Inklusion bereits hinreichend reflektiert oder ob er blinde Flecken hinterlässt und bestimmte Perspektiven ausklammert. Dies gilt auch für dessen bildungshistorisch orientierte Bereiche.Der Blick auf Inklusion als Chiffre soll demgemäß als metaphorischer Zugriff dienen, mit dem bislang vernachlässigte Wege ihrer Dechiffrierung variantenreich aufgedeckt werden können.

CfP_Inklusion als Chiffre_DE

CfP_Inclusion as Cipher_EN

Pädagogisierung des ‹guten Lebens›

Die Selbstpädagogisierung der Gesellschaft wird in der Gegenwart vielfach offenkundig. So erhalten Kindergärten Labels, wenn sich die Kinder genügend bewegen, Schulen vermitteln den angeblich richtigen Umgang mit Medien oder der sog. Informationsflut. Diese und andere Massnahmen zielen auf die Befähigung der Kinder, ein „gutes Leben“ zu führen. Eine derartig ausgerichtete Pädagogisierung beschränkt sich aber nicht auf das Kindesalter. An schulischen sowie ausserschulischen Orten werden auch Erwachsene erzogen. „Pädagogisierung des ‹guten Lebens›“ weiterlesen

6. Zürcher Werkstatt Historische Bildungsforschung

Die Zürcher Werkstatt Historische Bildungsforschung ist eine Tagung für Doktorierende, an der grundlegende Fragen der bildungshistorischen Forschungstätigkeit anhand konkreter Dissertationsprojekte diskutiert werden können.

Die Tagung wird begleitet durch Prof. Dr. Edith Glaser (Universität Kassel) und Prof. Dr. Patrick Bühler (Fachhochschule Nordwestschweiz). Sie findet am 25. und 26. April 2019 am Institut für Erziehungswissenschaft der Universität Zürich statt.

Call for Papers und weitere Informationen finden Sie hier.

È nato il Laboratorio RDCD

Am Dipartimento Formazione e apprendimento ist gestern per Entscheid der SUPSI ein neues Forschungszentrum entstanden, das Laboratorio Ricerca storico-educativa, Documentazione, Conservazione e Digitalizzazione del patrimonio storico-educativo (RDCD). Das Laboratorio besteht aus der Professur Wolfgang Sahlfeld (Storia della didattica) und dem Personal der Bibliothek (Leiterin Frau Ornella Monti) und hat als Aufgaben die bildungsgeschichtliche Forschung und Dokumentation, die Pflege des bildungshistorisch relevanten Archivmaterials und die Digitalisierung der Quellen. Ausserdem ist es auch für bildungshistorischen Unterricht in der Lehrerbildung (am DFA) und in anderen Ausbildungsgängen für Lehrer, Bibliothekare und ähnliche Berufe zuständig. Die neue Equipe will sich aktiv in die historische Bildungsforschung in der Schweiz einbringen und ist für die Zusammenarbeit mit anderen Forschungsgruppen offen. Für Kontakte : hc.is1552967560pus@d1552967560leflh1552967560as.gn1552967560agflo1552967560w1552967560

Sammlungen Pestalozzianum – Kulturerbe wird digital

Eine zentrale bildungshistorische Quelle des Kantons Zürich ist nun digital auf e-periodica verfügbar: Die „Berichte über die Verhandlungen der Zürcherischen Schulsynode“ dokumentieren jährlich stattfindende Versammlungen der Volks- und Mittelschullehrpersonen. Diese serielle Quelle erlaubt vertiefte Einblicke in das bildungspolitische Geschehen seit Gründung der modernen Zürcher Volksschule 1832.

Mehr zu den Arbeiten an Erhalt und Zugänglichkeit der Sammlungen Pestalozzianum erfahren Sie im Blogbeitrag.

 

Wissensportal zur Geschichte von Bildung und Erziehung

Mit wissenschaftlicher Begleitung der AG Historische Bildungsforschung konnte das „Wissensportal Bildungsgeschichte Schweiz“ entwickelt werden.

„Bildungsgeschichte Schweiz“ ermöglicht Forschenden, Studierenden, Lehrenden und einer interessierten Öffentlichkeit eine disziplinär strukturierte sowie mehrsprachige Recherche zu Quellen und Daten der historischen Bildungsforschung für die Schweiz. Die unterschiedlichen digitalen Infrastrukturen sind über eine Suchmaske auffindbar.

Für Anregungen, Rückmeldungen und Rückfragen melden Sie sich unter: hc.et1552967560hcihc1552967560segsg1552967560nudli1552967560b@noi1552967560tkade1552967560r1552967560

Programm für das 12. Forum junger Bildungshistoriker*innen

Die Sektion Historische Bildungsforschung der DGfE veranstaltet vom 27.–28. September 2018 an der Universität Wien eine Nachwuchstagung mit verschiedenen Workshops.

Eine Teilnahme ist nach formloser Anmeldung bis am 31. Juli an ta.ca1552967560.eivi1552967560nu@mu1552967560rofsh1552967560cuwhc1552967560an.fb1552967560h1552967560 erwünscht.

Weitere Informationen im Programm:

ProgrammFJBH

 

Neuerscheinung: Erster Weltkrieg, Schule und Volksbildung in der Deutschschweiz

Das Beziehungsgeflecht von Schule, Volksbildung und Erstem Weltkrieg ist nicht nur durch Kriegspädagogik, sondern gerade in der Deutschschweiz durch umfangreiche Pädagogisierungsschübe ausserhalb der Schulen gekennzeichnet. Mit weiter Optik untersucht dieser Band vielfältige volkserzieherische Akteure aus den Bereichen Schule, Militär und Frauenbewegung, wobei auch Rechtsintellektuelle und Sozialisten in den Blick geraten. Facettenreich wird gezeigt, wie sie an eidgenössische Mythen und Geschlechtertypologien anknüpfen, neue Lehrmittel initiieren, über Nationalerziehung debattieren sowie Krieg und Revolution. als Erzieher betrachten.

Norbert Grube, Andreas Hoffmann-Ocon und Andrea De Vincenti lehren und forschen am Zentrum für Schulgeschichte der Pädagogischen Hochschule Zürich.