CfP: 7. Zürcher Werkstatt Historische Bildungsforschung

Zürich, 8.9. April 2021
Institut für Erziehungswissenschaft

Deadline für die Einreichung des Exposés:

13. Dezember 2020

Bescheid über Annahme/Ablehnung:

15. Januar 2021

Die „Zürcher Werkstatt Historische Bildungsforschung“ richtet sich an Doktorierende, die grundlegende Fragen der bildungshistorischen Forschungstätigkeit anhand konkreter Dissertationsprojekte präsentieren und diskutieren möchten. Die Werkstatt ist als Austauschplattform für Doktorierende konzipiert. Im Vordergrund stehen die Präsentation und Diskussion des aktuellen Arbeitsstandes, wobei eine methodische und theoretische Reflexion und keine inhaltliche Diskussion angestrebt wird. Die Tagung wird durch Prof. Dr. Ulrike Mietzner (Historische Bildungsforschung, Technische Universität Dortmund) und Prof. Dr. Caspar Hirschi (School of Humanities and Social Sciences, Universität St. Gallen) begleitet, welche Rückmeldungen zu den Referaten geben, sich an der Diskussion beteiligen und von ihrer Forschungserfahrung berichten werden.

Die Beiträge sollen einerseits darauf fokussieren, wie im konkreten Fall Fragestellung, theoretische und methodische Prämissen sowie Quellen und Forschungsliteratur aufeinander bezogen werden. Andererseits soll aufgezeigt werden, welches Erkenntnisinteresse verfolgt wird und in welchem Forschungskontext die erwarteten Ergebnisse verortet werden. Entsprechend können folgende Leitfragen im Zentrum der Referate und der anschliessenden Diskussionen stehen:

  • Wie passen die ausgewählten Quellen zur Forschungsfrage und zum Gegenstand, der beschrieben und verstanden werden möchte? Wie lässt sich die Auswahl der Quellen begründen?
  • Welche Quellengattung erfordert das theoretische Setting? Mit welchen theoretischen Annahmen wird das Material geordnet, strukturiert und ausgewertet? Welche Begrifflichkeiten werden eingeführt?
  • Wie wird die Darstellung der Ergebnisse strukturiert? Welche narrativen Formen sind durch die theoretischen Überlegungen bereits vorgegeben? Inwiefern forcieren die gewählten Theorien und die ausgewerteten Quellen eine bestimmte Erzählung?
  • Welche Phänomene oder Überlegungen sollen mit den Ergebnissen untermauert oder widerlegt werden? In welche Forschungsgebiete sollen die Ergebnisse eingeordnet werden?
  • Inwiefern lässt sich das Forschungsvorhaben zwischen den Polen einer „Geschichte von unten“ und einer „Geschichte von oben“ verorten? Welche historiographischen Konsequenzen, Potentiale und Grenzen resultieren aus der eingenommenen Perspektive?

Der Call for Papers richtet sich ausschliesslich an Doktorierende, die an einem für die bildungshistorische Forschung relevanten Thema arbeiten. Es ist hingegen nicht von Belang, in welcher Disziplin die Promotion verfasst wird. Da Wert auf den Werkstattcharakter der Tagung gelegt wird, ist keine Publikation der Vorträge vorgesehen. Die Bewerbung beinhaltet den Vortragstitel, ein Exposé von maximal einer A4-Seite, das sich explizit an den oben aufgeführten Fragestellungen orientiert, und ein kurzes Curriculum Vitae. Die Sprechzeit für die Vorträge beträgt maximal 20 Minuten. Die Vortragenden erhalten einen Zuschuss zu den durch die Werkstatt entstehenden Kosten. Um eine qualitativ hochstehende Diskussion zu ermöglichen, ist die Zahl der Referierenden begrenzt. Bei einer grossen Zahl von Bewerbungen wird, neben der Qualität der Exposés, die Vielfalt der Beiträge (methodisch, thematisch) berücksichtigt. Es besteht ausserdem die Möglichkeit, als Diskutantin oder Diskutant an der Werkstatt teilzunehmen. Bedingung für eine Teilnahme ist aber auch in diesem Fall ein laufendes Promotionsprojekt zu einem bildungshistorischen Thema. Aus diesem Grund werden auch Diskutantinnen und Diskutanten gebeten, den Titel ihrer Arbeit und ein kurzes Curriculum Vitae an zu schicken.

Tagungsorganisation:

Carmen Flury, MA, Nehemia Quiring-Davaz, MA Daniel Deplazes, MA

Kontakt:

Buchpublikation: 1918 in Bildung und Erziehung. Traditionen, Transitionen, Visionen

Andrea De Vincenti
Norbert Grube
Andreas Hoffmann-Ocon
(Hrsg.)

„1918“ bezeichnet mehr als das Ende des Ersten Weltkriegs. Der Jahresbezug begründet
häufig auch bildungsgeschichtliche Narrative. Hingegen fragt der Band nach Gleichzeitigkeiten von Zäsuren und Tradierungen, Brüchen und Kontinuitäten in regionalen, nationalen, europäischen und globalen Perspektiven. Er untersucht vielfältige Paradoxien vermeintlich alter und neuer pädagogischer Kulturen und Praktiken ebenso wie Ambivalenzen der Jugend zwischen Aufbegehren und Anknüpfung an Bildungsideale. Auch die Infragestellung von Schule und Pädagogik, ihre Relegitimierung sowie die Verflechtung von Sozialdemokratie und Sozialismus mit Bildungsreformen und -traditionen werden fokussiert. Damit zielt der Band auf den vielfach beschriebenen «Kampf der Ideologien» in der Zwischenkriegszeit und auf die Zirkulation konkurrierender Wissen, sodass er bildungshistorisch die komplexe Offenheit von 1918 diskutiert.

Digitale Version

Stelle: Dozentur Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts

Die Universität Bern hat eine Assistenzdozentur mit Tenure Track zur Geschichet des 19. und 20. Jahrhunderts ausgeschrieben.

« Die Assistenzdozentur ist der Abteilung Schweizer Geschichte zugeordnet. Nach erfolgreicher Evaluation besteht die Möglichkeit der Entfristung und der Umwandlung der Stelle in eine hauptamtliche Dozentur. »

Bewerbungsfrist: 30. September 2020

Anstellungsbeginn: 1. Februar 2021

https://ohws.prospective.ch/public/v1/jobs/eade2b2c-20b5-4eb7-be82-cef6fd9091c4

Formarsi e formare con la storia dell’educazione (Quaderno didattico del laboratorio RDCD)

Il laboratorio Ricerca storico-educativa, documentazione, conservazione e digitalizzazione mette a disposizione questo strumento che si rivolge a formatori di docenti e docenti (in formazione e in servizio) per un approccio alla riflessione sulla professione con i mezzi della storia dell’educazione. Il Quaderno è gratuitamente scaricabile al link: www.supsi.ch/go/quaderno-storiadelleducazione

CfP: Exclude to Include. Global Perspectives on Boarding Schools, their Participants and Processes during the 19th and 20th Centuries

Die Tagung findet statt an der WWU Münster am 5. / 6. November 2020.

Beiträge können eingereichte werden bis am 15. Juli 2020 an:

Hier geht es zum vollständigen Call:

https://networks.h-net.org/node/73374/announcements/6202110/cfp-exclude-include-global-perspectives-boarding-schools-their

CfP: »… ja, zu welchem Ziel eigentlich?«–Herwig Blankertz’ ›Geschichte der Pädagogik‹wiedergelesen

Tim Zumhof und Andreas Oberdorf organisieren diesem Workshop an der Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung Berlin (BBF).

Der Workshop findet statt am 25. und 26. März 2021 in Berlin.

Eingaben sind erwünscht bis am 30. September 2020:

Max. 600 Wörter, inkl. einer kurzen biografischen Notin an:

Hier geht es zum vollständigen Call:

https://www.uni-muenster.de/imperia/md/content/ew/forschung/adab/cfp_blankertz_final.pdf

CfP: How computers entered the classroom, 1960-2000

Im Rahmen des durch den SNF geförderten Projektes « Education and the European Digital Agenda » entsteht ein englisch-sprachiger Sammelband. Forschende werden eingeladen, Texte zu historischen Fallstudien einzureichen, die sich mit der Einführung von Computern in mindestens einem europäischen Land befassen. Die Untersuchung transnationaler Netzwerke wird ausdrücklich begrüsst.

Autor*innen von akzeptierten Beiträgen werden zu einem (digitalen) Autor*innenworkshop eingeladen, an dem die Texte diskutiert und danach nochmals überarbeitet werden können.

Termine:

18. September 2020: Einreichung des Abstracts (ca. 500 Wörter)

Frühling 2021: Einreichung der ersten Verion (ca. 20’000 Zeichen) & Autor*innenworkshop

Ende 2021: Fertigstellung des Buches

Kontakt: &

Link zum Call for Papers: https://www.digitalagenda.ch/wp-content/uploads/2020/06/CfP_How-computers-entered-the-classroom_final.pdf

Weitere Informationen zum Projekt: https://www.digitalagenda.ch/

Idées reçues et nouvelles pistes de réflexion sur Grégoire Girard et l’histoire de l’éducation en Suisse

La littérature consacrée à Grégoire Girard (1765-1850), depuis plus de deux siècles, s’avère particulièrement riche et la trajectoire comme l’oeuvre de ce scientifique semblent désormais éprouvées. Il serait toutefois regrettable de s’arrêter en route, puisque de très nombreuses pièces d’archives (correspondance, écrits divers, etc.) attendent encore d’être traitées. Par ailleurs, l’historiographie progresse et s’est dotée ces dernières années d’outils efficients qui permettent de réévaluer ou de complexifier les recherches rédigées dès la disparition du cordelier.

Dans cette perspective, le Cercle d’études Grégoire Girard organise un symposium le samedi 17 avril 2021 afin de dresser un état des lieux des études girardiennes, et en filigrane pour poser de nouvelles interrogations sur l’histoire de l’éducation en Suisse. Cet événement cherchera plus particulièrement à valoriser des investigations originales et à ouvrir des chantiers de recherche inédits.

Ce symposium se présentera sous une forme particulière – un peu différente d’un colloque – avec la présentation en maximum 15 minutes d’une thèse, d’une hypothèse, d’un positionnement ou d’un questionnement original sur l’oeuvre philosophique, théologique, économique, architecturale, pédagogique, scientifique du Père Girard. Dans cette perspective, les contenus suivants seront particulièrement appréciés :

• une problématique, un axe de lecture original qui permettent d’interroger l’oeuvre ou la trajectoire de Girard à nouveaux frais ;

• une relecture ou une réinterprétation à partir d’une source originale, peu ou pas connue ;

• une prise de position qui révèle une nouvelle lecture ou récuse une idée reçue ;

• tout élément qui permettra de réévaluer un aspect ou d’initier une réflexion neuve sur Girard mais aussi sur l’histoire de l’éducation suisse des 18e et 19e siècles.

Les propositions de maximum 400 mots, accompagnées d’un bref CV, sont à adresser d’ici au 1er novembre 2020 à l’adresse : . Une réponse vous sera donnée le 11 janvier 2021. Les langues du symposium sont le français, l’allemand et l’anglais. Pour information, les contributions seront vraisemblablement publiées dans une collection à définir, sous la forme d’articles dynamiques de max. 25’000 signes (normes APA).

www.cerclegregoiregirard.ch

Assemblée générale

Chères et chers collègues

étant donné que le Congrès de la SSRE/SGBE se tiendra virtuellement cette année, le Groupe de travail Recherche en histoire de l’éducation SSRE/SGBE a décidé de reporter son Assemblée Générale au Congrès de 2021.

Cordialement, Karin Manz

Le temps des jolies colonies de vacances Au cœur de la construction d’un service public, 1944-1960.

Nouvelle parution : Julien Fuchs, Le temps des jolies colonies de vacances. Au cœur de la construction d’un service public, 1944-1960.

Entre 1944 et 1960, les colonies de vacances deviennent en France un phénomène social majeur, concernant des centaines de milliers d’enfants et d’adolescents. Soucieux d’accompagner l’expansion de ces structures nées d’initiatives privées, l’État bâtit à leur encontre une politique spécifique et leur dédie une administration. Autour de la figure d’Étienne Bécart, celle-ci est en charge de règlementer le secteur, d’organiser son subventionnement, de structurer un système d’inspection et d’impulser une orientation pédagogique en s’intéressant notamment à la formation des cadres. Basé sur les archives de la Direction générale de la Jeunesse et des Sports, mais aussi sur des sources audiovisuelles originales, ce livre montre comment un service public des colonies se construit en prenant appui notamment, mais sans exclusivité, sur l’univers laïc, et en confrontant ses intentions généreuses à d’incontournables limites dans cette société française de la IVe République.

Site de l’éditeur

Appel à contribution : Les récits du corps enseignant et des normaliens au tournant de la décolonisation

Pour son 8° numéro à paraître en décembre 2020, la revue numérique Trayectorias Humanas Trascontinentales (TraHs) du Réseau International Amérique latine, Afrique, Europe et Caraïbes (ALEC) « Territoires, Populations Vulnérables, Politiques Publiques » de l’Université de Limoges (France), recevra des articles sur le thème : LES RÉCITS DU CORPS ENSEIGNANT ET DES NORMALIENS AU TOURNANT DE LA DÉCOLONISATION.

Le corps enseignant n’existe pas dans la construction épistémologique de la connaissance. Dans cet appel à publication, le terme de corps enseignant recouvre tout aussi bien les individus formés dans une institution, comme les Écoles Normales et les Universités, mais aussi les personnes qui, ne possédant pas de formation spécifique pour enseigner, donnent des cours à tous les niveaux. Les membres du corps enseignant, comme tous les êtres dits “ordinaires” (populations indigènes, autochtones, paysans, migrants, employés de maison, chauffeurs de taxi, journaliers, employés dans l’économie informelle, entre autres) occupent une position périphérique dans la construction théorique de la connaissance autodésignée comme “sérieuse”. Tous ces acteurs sociaux partagent le fait d’être étudiés seulement comme des objets empiriques; en d’autres termes, ils représentent uniquement un travail de terrain, mais en ce qui concerne le champ de la connaissance, ils ne sont pas considérés comme des sujets actifs à tenir en compte. Le travail de terrain peut porter sur les migrants, les paysans, les indigènes, les autochtones, et aussi sur le corps enseignant, mais la théorie proviendra toujours d’intellectuels de référence, comme entre autres, Marx, Weber, Habermas. Il convient donc de montrer comment les récits provenant du corps enseignant ne proviennent pas seulement d’individus en souffrance, mais que ce sont aussi des ressources théoriques de ce que l’on pourrait considérer comme de la connaissance. Le numéro 8 de la revue TraHs ne s’intéresse pas aux pratiques éducatives du corps enseignant. Il ne porte pas, en d’autres termes, sur des solutions pour améliorer leur enseignement. Il s’intéresse en revanche aux récits émanant du corps enseignant (normaliens ou pas) comme provenant d’êtres humains au sujet de leur travail: leurs histoires orales, poèmes, témoignages, témoignages poétiques, autobiographies, mémoires, réflexions personnelles, entre autres. Il s’agit également d’approcher leur perception de leur passé et de la façon doont ils conçoivent actuellement leur rôle d’éducateurs.

Ces récits renferment des concepts qui peuvent enrichir la construction de ce que Maldonado-Torres nomme le tournant de la décolonisation et qui suppose au moins trois concepts fondamentaux: attitude décolonisée, rationnalité décolonisée et la décolonisation de la subjectivité (Maldonado-Torres, 2006-2007, 2011a, 2011b, 2011c). Ces catégories indiquent également que, pour être réellement décolonisé, le tournant de la décolonisation impose d’accueillir ces producteurs de connaissances — des anonymes d’un point de vue épistémologique — en tant que tels. Les récits du corps enseignant ont été dédaignés d’un point de vue épistémologique, en partie parce que ces histoires élaborent la construction sociale de la réalité au travers d’outils métaphoriques de connaissance, lesquels sont représentés comme étant seulement une partie de la littérature. Ce numéro aborde cependant la façon dont les histoires, poèmes, journaux intimes, métaphores et autres formes d’approche poétique de la réalité représentent un fonds épistémologique qui peut fournir de nouveaux concepts au tournant de la décolonisation. Si le modèle intellectuel en cours a possédé ses supports de prédilection: capitalisme, modernité, mondialisation, entre autres, il est essentiel de se tourner vers d’autres sujets, à l’écart des modes intellectuelles, tel le corps enseignant, afin d’orienter les projecteurs vers un champ nouveau dans la construction du tournant de la décolonisation.

C’est ainsi que ce numéro 8 espère recevoir des articles qui abordent ces aspects depuis la réalité de pays différents. Cet appel s’intéressera particulièrement aux items suivants:

– Récits d’enseignants des deux sexes sur eux-mêmes en tant qu’éducateurs.

– Poèmes, histoires personnelles, contes, anecdotes sur le fait d’appartenir au corps enseignant.

– Histoires orales des enseignants des deux sexes.

– Témoignages d’enseignants des deux sexes.

Références

Maldonado-Torres, N. (2006-2007). “La descolonización y el giro des-colonial”. Comentario internacional: revista del Centro Andino de Estudios Internacionales,7, 65-78.

___________________. (2011a). “El Pensamiento filosófico del giro descolonizador”. In: E. Dussel, E., Mendieta, & C. Bohórquez (Eds.). El pensamiento filosófico latinoamericano, del Caribe y “latino” (683-697). Siglo XXI.

___________________. (2011b). “Thinking through the Decolonial Turn: Postcontinental Interventions”. In: Theory, Philosophy, and Critique—An Introduction. TRANSMODERNITY: Journal of Peripheral Cultural Production of the Luso-Hispanic World. 1(2), 1-30.

___________________. (2011c). “Enrique Dussel’s Liberation Thought in the Decolonial Turn”. TRANSMODERNITY: Journal of Peripheral Cultural Production of the Luso-Hispanic World, 1(1), 1-30.

Directrice de la publication : Dominique Gay-Sylvestre, Université de Limoges, France

Directeur du numéro : Raul Olmo Fregoso Bailón, Department of Educational Foundations and Policy Studies West Chester University of Pennsylvania (USA).

Délai de soumission des propositions d’articles (complets) en français, espagnol, portugais ou anglais : 01.08.2020. Elles devront être adressées à Dominique Gay-Sylvestre et Raul Olmos Fregoso Bailon .

Les auteurs seront informés de la décision du Comité Scientifique au plus tard le 01.10.2020. Les articles corrigés par les auteurs devront nous parvenir au plus tard le 30.10.2020.

Publication du numéro : au plus tard le 20.12.2020.

Pour plus d’informations sur les normes de publication, veuillez consulter le lien suivant : http://www.unilim.fr/trahs/95

OBSERVATIONS

Titre: seul le titre original doit apparaître

Résumés (pas plus de 250 mots et 5 mots-clés)

a) articles écrits en portugais: résumés en portugais, français, espagnol et anglais. b) articles rédigés en français: résumés en français, espagnol, portugais et anglais. c) articles écrits en espagnol: résumés en espagnol, français, portugais et anglais. d) articles rédigés en anglais: résumés en anglais, espagnol, français et portugais.

NOTA : les modifications de style, grammaire et orthographe dans les différentes langues ainsi que la révision des normes de la revue, relèvent de la responsabilité des auteurs des articles. Un soin tout particulier doit être apporté aux résumés dans les différentes langues de la revue.

Digitale Ressourcen für Bildungshistoriker*innen – ein Überblick

In technischer und redaktioneller Betreuung durch die Bibliothek für Bildungsgeschichtliche Forschung in Berlin wurde anfangs diesen Jahres eine neue Plattform für institutionenübergreifende digitale Ressourcen der Bildungsgeschichte im deutsch-sprachigen Raum lanciert.

Die Seite befindet sich im Aufbau. Kommentare, Anregungen und Rückmeldungen sind willkommen.

Hier geht’s zur Homepage: bildungsgeschichte.de

Monika Mattes publizierte anlässlich der gegenwärtig geschlossenen Museen und Archive einen Übersicht zu digitalen, bildungshistorischen Ressourcen im deutsch-sprachigen Raum.

Hier geht’s zum Artikel!

Buchpublikation: Pädagogisierung des ‘guten Lebens’

De Vincenti, Andrea, Norbert Grube, Michèle Hofmann und Lukas Boser, Hrsg. 2020. Pädagogisierung des ‘guten Lebens’. Bildungshistorische Perspektiven auf Ambitionen und Dynamiken im 20. Jahrhundert. Bern: Bibliothek am Guisanplatz.

Die Pädagogisierung der Gesellschaft wird in der Gegenwart vielfach offenkundig, etwa wenn Schulen den angeblich richtigen Umgang mit Gesundheit und Medien vermitteln. Mit diesen und anderen Massnahmen sollen Kinder zu einem «guten Leben» befähigt werden. Eine so ausgerichtete Pädagogisierung beschränkt sich aber nicht auf das Kindesalter oder Schulen, vielmehr erfolgt sie an vielfältigen gesellschaftlichen Orten und unter Einbezug von Erwachsenen. Die Pädagogisierung des «guten Lebens» ist weder Signum der Gegenwart noch moderner Gesellschaften, sondern findet sich auch in der Vergangenheit. Hier setzt der bildungshistorische Sammelband an und diskutiert Ausprägungen und Entwicklungen von schulischer und ausserschulischer Pädagogisierung des «guten Lebens» in ihrem Wandel.

Digital version

Bildungshistorische Rezensionen auf HSozKult

Die beiden HSozKult Redaktoren aus der Erziehungswissenschaft, Philipp Eigenmann und Elija Horn, haben für die Monate Februar und März folgende fünf bildungshistorischen Rezensionen betreut:

A. Weinstock: Theater und Erziehung im 18. Jahrhundert (Tim Zumhof)

Sammelrezension: Fürsorgerische Zwangsmaßnahmen und Fremdplatzierungen in der Schweiz (Michèle Hofmann)

P. Felder: Die Basler Volksschule (Patrick Bühler)

B. Baums-Stammberger u.a. (Hrsg.): Gewalt in den Heimen (Andreas Langfeld)

P. Hutcheson: A People’s History of American Higher Education (Nehemia Quiring)

13. Forum junger Bildungshistoriker*innen / Emerging Researchers’ Conference for the History of Education in Münster

Das traditionsreiche Forum junger Bildungshistoriker*innen findet in diesem Jahr am 23/24 September an der Universität Münster statt.

Als Diskutant*innen nehmen dieses Jahr Michèle Hofmann (Universität Zürich), Rebekka Horlacher (PH Zürich), Pieter Verstraete (KU Leuven) und Tim Zumhof (WWU Münster) teil.

Das Programm wird im Vorfeld publiziert werden und Gäste können sich bis am 31. Juli zur Teilnahme anmelden.

Weitere Informationen: https://www.uni-muenster.de/EW/ife/arbeitsbereiche/hist_bildf/hbfnachw.html

« Educating Entrepreneurs for Postcapitalism »

In den gegenwärtigen Kapitalismus- und Arbeitsmarktdiagnosen stellen Wissen, Bildung und Erziehung zentrale Faktoren dar, sowohl für die Einschätzung persönlicher berufsbiographischer Voraussetzungen als auch für gesamtgesellschaftliche Entwicklungen. Gleichzeitig findet ein Nachdenken über Bildung und Erziehung vermehrt vor dem Hintergrund der sich wandelnden Arbeitswelten und verändernden Wertschöpfungsketten statt.

Die Veranstaltung thematisiert, wie diese Herausforderungen historisch, politisch und pädagogisch zu verorten sind. Sie will ein systematisches Nachdenken über das Verhältnis von Kapitalismus, Arbeit und Bildung anregen und fragt nach den Herausforderungen für pädagogisches Handeln in den möglichen Arbeitswelten von morgen. Mit einer historischen Perspektive wird, geleitet durch Prof. Dr. Ute Frevert (MPI Berlin), nach dem Gehalt gegenwärtiger Kapitalismusanalysen gefragt und das Verhältnis von Kapitalismus, Märkten und Moral reflektiert. Über die bildungspolitische Lage in Europa, speziell mit Blick auf ökonomische Bildung und Entrepreneurship Education, wird in einem zweiten Teil durch Prof. Dr. Tim Engartner (Goethe Universität Frankfurt a.M.) diskutiert. In einem dritten Teil fragen wir uns mit Prof. Dr. Pascal Dey (Ecole de Management Grenoble), wie den primär wachstumsorientierten Konzepten von Entrepreneurship Education nuanciertere Vorstellungen zur Seite gestellt werden können, die mögliche postkapitalistische Arbeits- und Bildungswelten sowie allfällige «Auswege aus dem Kapitalismus» (Gorz 2009) denkbar machen.

Programm:

Das Programm gliedert sich in drei Teile. Eröffnet werden die thematischen Teile jeweils mit einem öffentlichen Vortrag der Gastdozierenden und einer anschliessenden öffentlichen Diskussion (insg. 60’). Daran schliesst jeweils ein Workshop mit den Doktorierenden und weiteren Teilnehmenden an.

Gäste sind herzlich willkommen und werden um Anmeldung gebeten.

Ort: Institut für Erziehungswissenschaft / Kantonsschulstrasse 3 / 8001 Zürich

Mo 11. Jan:

13.30: Begrüssung und Einführung (Thomas Ruoss & Philipp Gonon)

14.00 – 17.00:

Historische & konzeptionelle Perspektiven auf Kapitalismus & Entrepreneurship

Prof. Dr. Ute Frevert (MPI Bildungsforschung Berlin)

Ab 18.30: Gemeinsames Abendessen

Di 12. Jan:

09.00 – 12.00:

Entrepreneurship Education und ökonomische Bildung in Europa

Prof. Dr. Tim Engartner (Goethe Universität Frankfurt a.M.)

12.00 – 13.30: Mittagessen

13.30 – 16.30:

Entrepreneurship Education jenseits von Wachstum, Profit und Kapital?

Prof. Dr. Pascal Dey (Ecole de Management Grenoble)

16.30 – 17.00: Schlussdiskussion und Verabschiedung

Kontakt:

Thomas Ruoss

Institut für Erziehungswissenschaft

Kantonsschulsstrasse 3

8001 Zürich

+41 44 634 66 12

Construire la paix par l’éducation : réseaux et mouvements internationaux au XXe siècle

Rita Hofstetter, Joëlle Droux, Michel Christian (éds.), Construire la paix par l’éducation : réseaux et mouvements internationaux au XXe siècle. Genève au cœur d’une utopie. Neuchâtel : Editions Alphil.

Le 2 juin 1913 s’ouvre à Paris le xe Congrès international des femmes qui débouche sur un souhait : « Que les femmes s’initient au pacifisme, suprême affirmation
du droit humain, et qu’elles s’en inspirent dans l’éducation des enfants. » On ne saurait mieux dire le lien étroit qui unit déjà combat pacifiste et enjeux éducatifs à la veille de la Première Guerre mondiale.
Cet ouvrage met précisément en lumière la façon dont les terrains éducatifs ont été traversés au fil du XXe siècle par une diversité de causes transnationales portées par la conviction que la paix se construit par l’éducation. À l’épicentre de ces réseaux, un lieu qui est bien plus qu’une ville : Genève, modeste cité lémanique qui se transforme à partir de 1919 en une véritable ruche internationaliste avec l’arrivée des premières grandes organisations internationales chargées de bâtir un nouvel ordre mondial.
L’ouvrage montre le rôle conféré à l’éducation afin de favoriser cette solidarité universelle et de faire circuler en Europe et dans le monde ces valeurs pacifistes qui nourrissent l’« esprit de Genève ». Les contributions dévoilent la diversité des acteurs individuels (pédagogues, psychologues, médecins, politiciens) et collectifs (réseaux scientifiques, mouvements associatifs et militants) engagés dans cette dynamique réformiste, et cela bien au-delà de l’entre-deux-guerres. Elles donnent à voir la richesse des initiatives alimentant cet élan pacifiste auprès des jeunes, entre les mains desquels se jouerait le devenir de la démocratie et de l’humanité. Les auteurs examinent aussi les controverses, les tensions et les concurrences qui entourent ces élans internationalistes. En mettant au jour les tribulations et les transformations de ces projets réformistes dans le temps et l’espace, l’ouvrage propose de nouveaux éclairages sur la genèse transnationale des politiques éducatives contemporaines.

Table des matières

Il patrimonio storico-educativo come risorsa per il rinnovamento della didattica scolastica e universitaria: esperienze e prospettive

Call for papers – II Congresso Nazionale della Società italiana per lo studio del patrimonio storico-educativo, Padova 14-15 gennaio 2021.

Gli ultimi anni hanno visto la nascita, in ambito storico-educativo, di un nuovo filone di studi legato alla materialità scolastica, ossia alla componente materiale di quella cultura della scuola evocata a partire dalla metà degli anni Novanta del secolo scorso da parte di alcuni esponenti della storiografia francese, Dominique Julia in primis. Contestualmente al rinnovamento in ambito storiografico si è andato registrando un crescente interesse nei confronti della tutela, salvaguardia di questo ricco patrimonio storico-educativo, non solo da parte di istituzioni legate all’ambito accademico, ma anche da parte di privati, istituti scolastici e amministrazioni comunali. Sono in questo modo sorti musei, aule storiche, collezioni, raccolte di oggetti specifici, tutte strutture variamente volte alla raccolta, valorizzazione e allo studio del patrimonio storico-educativo. La forte attenzione registrata negli ultimi anni intorno a questo tema ha favorito la pubblicazione di studi, l’organizzazione di importanti occasioni di confronto tra gli studiosi a livello internazionale. A fronte di tale vivacità di iniziative, si lamenta uno stato ancora iniziale degli studi dedicati non tanto alle potenzialità euristiche offerte dal patrimonio storico-educativo per il mondo della ricerca, quanto volti a indagarne il ruolo svolto all’interno del rinnovamento della didattica, sia a livello universitario che scolastico in ogni suo grado.
Il presente convegno intende pertanto provare a colmare questa lacuna, avviando una prima discussione intorno a tali temi e coinvolgendo sia personale strutturato nel mondo dell’università, sia insegnanti che abbiano sperimentato specifici percorsi didattici a partire dall’utilizzo delle fonti materiali della scuola. L’obiettivo è quello di contribuire alla discussione intorno a un aspetto oggi strategico rappresentato dall’innovazione della didattica nel contesto universitario come in quello scolastico. In tal senso il simposio vuole essere un’occa-sione, in conformità ai principi ispiratori della SIPSE che hanno da subito incorag-giato il confronto con il mondo della scuola “militante”, per allacciare un dialogo più fitto con i docenti di scuola primaria e secondaria impegnati nel rinnovamento della didattica nelle varie discipline.

15 maggio 2020 : termine per l’invio delle proposte di comunicazione.

Call for papers

Internationalism(s) and Education during the Cold War. Actors, Rivalries and Circulations. International Conference

Call for papers Internationalism(s) and Education during the Cold War. Actors, Rivalries and Circulations. International Conference, University of Lausanne, 24-25 June 2021.

In the wake of the recent transnational and global turn in historical research, several studies have focused on the history of internationalisms in the 19th and 20th centuries. One of the pioneers of reflection in this field, Akira Iriye, provides a very broad definition of this concept, including any activity aimed at promoting international cooperation (Cultural Internationalism, 1997). Accordingly, “internationalism” can refer both to the expression of an ideal and to a practice rooted in a multitude of fields, thus responding to a wide variety of motivations. Education is certainly a fertile ground that can help us come to grips with the actors, scope, and occasional contrasting logics of this phenomenon. Several researchers have traced its history from its emergence in the 19th century to its institutionalization in the first half of the 20th century. However, not much research has been focused on educational internationalism, as it developed during the Cold War. Yet, this period provides an exceptional framework for understanding the evolution and metamorphosis of the processes of internationalization of knowledge and educational practices, whether in the school sphere or in the extra-curricular environment. Driven by a multitude of national, international, and imperial actors, these are articulated through the ideological confrontation between the blocs of the East and the West, but also through the challenges posed by European integration, decolonization, the emergence of « third worldism » and the attempts to regulate international relations (maintenance of peace and security, etc.). Therefore, the aim of this conference is to lay the foundations for a global history of educational internationalism, tracing its forms, its trajectories (North-South, East-West, South-South), as well as its impact on the political framework and the balance of power determined by the “global Cold War”. On the one hand, our ambition is to deepen and to extend recent historiographical reflections which highlighted the porosity of the « Iron Curtain », the ambiguities of the processes of “Americanization” and « Sovietization » of Western societies as well as the interactions between the two blocs and the countries of Africa, Asia and Latin America. On the other hand, this meeting also aims at (re)introducing the European paradigm as a key issue in the history of the second half of the 20th century. We want to bring together contributions from junior or confirmed researchers around three main lines of research:

1. “Cold War warriors”? The actors of internationalisms in education

Be they state or non-state actors, international governmental or non-governmental organizations, faith-based, professional, political or activist groups, or youth organizations, philanthropic organizations, missionaries or networks of experts, it is first of all necessary to investigate the role of these actors as transmission belts of practices, values and internationalist standards. This will involve examining their ambitions, revealing their operation, their networking and their occasional surprising links and connections. This first line of research therefore aims to better understand the different manifestations of internationalism, to bring out the various nerve centers where it unfolds and to emphasize the variety of impulses that underlie it (communism, anti-communism, europeanism, pacifism/humanism, liberalism, post-imperialism, etc.).

2. Internationalist educational models and paradigms

What are the educational models and paradigms that are at the heart of internationalist campaigns? To what extent are the different internationalist educational conceptions promoted defined in terms of and in response to other models? How can they coexist, compete or contradict national standards, for example? This second line of research aims to explore differences, but also intersections, entanglements and ideological compromises between different forms of internationalism. It will also examine how the phenomena of transfer, circulation and hybridization have shaped the various school policies put in place from an internationalist perspective (education for peace, human rights, international understanding, Europe, etc.).

3. The instruments, practices, and outcomes of educational internationalisms

What are the instruments and educational materials that can promote circulations and thus make internationalist ambitions a reality? The revision of textbooks, the establishment of international meetings, school and student exchanges; the organization of twinnings, study trips, and school exhibitions; as well as the implementation of development aid policies in countries of the “Global South”, are all strategies developed by the actors invested in promoting educational internationalism and/or internationalist principles. The objective of this third line of research is therefore to confront ourselves with the reality of internationalist initiatives in order to assess not only the outcomes, but also the resistance they encounter.

The working languages of the conference will be French and English. Communications expressed in one language will have to be supported and augmented by a simultaneous digital presentation in the other language. The papers of the communications (approximately 6,000 words) will be submitted a few weeks before the start of the event.
A collective publication (in English and/or French) is planned.

Keynote lectures will be provided by Rita Hofstetter and Joëlle Droux (University of Geneva), as well as by Giles Scott-Smith (Leiden University).

The transport and accommodation of participants will be taken care of, fully or partially, depending on the results of the grant applications. Priority will be given to young researchers.

Submission terms and schedule

September 15, 2020: Please send proposals to the following addresses: ,
Abstracts (300 words max. in word or pdf files) will include a title, a specific issue, a bibliography (5 references max.) and a short bio-bibliographic notice (15 lines max.).

December 2020: Acceptance notifications after a selection process conducted with the help of members of the Scientific Committee.

June 11, 2021: Papers (6,000 words) will be shared amongst colleagues attending the conference.

June 24-25, 2021: International conference on the campus of the University of Lausanne.

September 15, 2021: Final version of the papers for publication.

Un importante fondo per la ricerca storico-educativa è arrivato a Locarno

Il laboratorio Ricerca storico-educativa, documentazione, conservazione e digitalizzazione (RDCD) della SUPSI ha appena ricevuto un’importante donazione. Norberto Bottani, dal 1977 al 1997 Amministratore generale del Centre for Educational Research dell’OCSE, poi dal fino al 2005 direttore del Service Service de la recherche en éducation (SRED) del Cantone di Ginevra, ci ha affidato il suo archivio professionale e personale. Di circa 10.000 documenti, il fondo offre numerose informazioni per lo studio delle politiche educative internazionali nell’ultimo quarto del Novecento, in particolare per quanto concerne il ruolo dell’OCSE e le politiche di monitoraggio dei sistemi educativi. Contiene inoltre documentazioni minori ma non prive di interesse, come ad esempio sugli eventi accaduti nella scuola magistrale ticinese negli anni 1968-1969.Attualmente è in corso il processo di condizionamento e catalogazione del fondo. Il patrimonio librario del fondo è già catalogato nel catalogo NEBIS, i restanti materiali saranno da qui a qualche mese completamente disponibili e consultabili su richiesta presso la Biblioteca del Dipartimento Formazione e apprendimento. Per richiedere informazioni su questo importante fondo, ci si può rivolgere a